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Durchblutungsstörungen im EKG sichtbar?

Gefragt am 18.09.2019
15:15 Uhr | Einsatz: € 35,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 80

 

Liebe Experten,

ich bin weiblich, 35 Jahre alt und seit einem Jahr (aufgrund dieser Beschwerden) Nichtraucherin. Schon seit vielen Monaten habe ich Beschwerden am Herzen. Im Lauf der Zeit sind sie allerdings schlimmer und häufiger geworden und treten insbesondere bei psychischer Belastung/Erregung verstärkt auf. Zum einen sind dies Herzstiche und/oder ein Brennen hinterm Brustbein, Ohrbrummen linksseitig, Kurzatmigkeit, Schweißausbrüche, Erschöpfung und wenn es akuter wird auch Ausstrahlungen in den linken Arm/Schulterbereich und Oberbauchschmerzen. Ausdauersport ist nach wie vor moderat möglich.

Ein Ruhe-EKG bei meinem Hausarzt ergaben keine Auffälligkeiten und auch die verschriebenen Massagen gegen Verspannungen im Brustwirbelsäulenbereich brachten keine endgültige Besserung. Nachdem dann vor ein paar Monaten Übelkeit, Durchfall und Oberbauchbeschwerden hinzukamen, wurden bei einer Ultraschallmessung Gallensteine festgestellt und diese auch als Auslöser der Beschwerden für die Bauchschmerzen diagnostiziert (Das Blutbild ergab zudem: hohe Triglycerinwerte und Harnsäurewerte). In ein paar Wochen soll mir die Gallenblase operativ entfernt werden. An meinen Herzbeschwerden hat dies aber alles nichts verändert, und aus Sorge habe ich mir nun ein mobiles EKG mit einer App fürs Handy angeschafft. Hierbei handelt es sich um das 15-Kanal EKG Cardio Secure, welches damit wirbt ein zertifiziertes Medizinprodukt zu sein und teilweise auch in Kliniken eingesetzt wird.

Nach mehrfachen Messungen (20 Sek. Aufzeichnungen) hiermit bin ich nun sehr beunruhigt, da mir im Wechsel leichte bis sehr starke Abweichungen zum Referenzwert angezeigt werden ("Durchblutung: Schwere Veränderungen") Da ich nicht weiß, wie man das EKG liest, wäre es schön, wenn hier ein Experte darauf schauen kann und mir evt. über die Aussagekraft des angezeigten T-Wertes Auskunft geben kann. Den EKG-Auszug habe ich angehangen.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich bald operiert werde und dadurch Komplikationen befürchte, sollte etwas mit dem Herzen nicht stimmen, hätte ich gern vorab ein wenig Gewissheit.

Ich danke Ihnen schon einmal vorab HERZlich für eine Antwort!

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 18.09.2019
15:15 Uhr
Dr. med. Ralf Berg Dr. med. Ralf Berg Beantwortet am 19.09.2019
03:18 Uhr

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Beantwortet am 19.09.2019 03:18 Uhr | Einsatz: € 35,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 80

Antwort von Dr. med. Ralf Berg (Frage zu Innere Medizin)

sehr geehrte patientin,
In der Tat können t negativierungen Ausdruck einer Myokardschädigung bzw. eine Minderoxygenierung sein. DerHerzlagetyp kann dies bei Ihnen nicht erklären.
So würde ich bis zum Beweiß des Gegenteils davon ausgehen, dies Minderdurchblutungen sind.
Zur Erhärtung bzw. zum Ausschluss könnte man eine BelastungsEKG oder eine Streß Echokardiografie machen.
Über die Validität des Secure System kann ich keine Aussagen machen ...



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