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Hörsturz und Nackenprobleme mit evtl. schwerwiegenden Ursachen?

Gefragt am 03.10.2015
21:46 Uhr | Einsatz: € 50,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 1474 | Bewertung 5/5

 

Hallo,
bei mir wurde ein Hörsturz diagnostiziert, linksseitig, zunächst etwa 80% Hörverlust bei hohen und mittleren Frequenzen.
Leider habe ich das wohl ziemlich verschleppt, weil ich ungefähr zeitgleich mit dem Hörsturz auch ziemliche Nackenprobleme bekommen hatte und bei mir der Nacken immer auf die Ohren schlägt - Nackenschmerzen gehen bei mir meist mit Ohrenschmerzen oder einem dumpfen Druckgefühl in den Ohren einher. Die Nackenprobleme habe ich zunächst versucht mit Massagen und Chiropraktik in den Griff zu bekommen, allerdings ohne großen Erfolg, an einen Besuch beim HNO-Arzt wg. des Ohres habe ich erst nach ca. 3 Monaten gedacht, eigentlich mit der Annahme, das nur mal abklären zu wollen, aber das am Ende rauskommen würde: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"es ist nur der Nacken\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" - naja, es kam anders.
Behandelt werde ich mit Prednisol in absteigender Dosierung, angefangen bei 200mg, heute bin ich bei 25mg angekommen.
Beim letzten Hörtest am vergangenen Dienstag war eine minimale Verbesserung festzustellen, allerdings nur um (je nach Frequenz) 10-15% und so, dass ich es subjektiv noch gar nicht wahrnehme.
Ich bin bei meinem Arzt sehr zufrieden und fühle mich gut aufgehoben nur irgendwie steigen bei mir gerade ziemliche Ängste auf, dass es eine ernsthaftere Ursache geben könnte und da natürlich Wochenende ist, wollte ich hier um einen Rat bitten.
Die Symptome sind weiterhin die des Hörsturzes, schlechteres Hören linksseitig, etwas Rauschen im Ohr, als würde man eine Muschel daran halten und ein dumpfes Gefühl.
Außerdem höre ich, vor allem hohe Stimmen, etwas blechern und leicht doppelt, bei mir selbst aber hohe Töne in Ordnung, dafür tiefe Töne leicht doppelt (ist mir beim Pfeifen aufgefallen). Wobei ich den Eindruck habe, dass ich das schon etwas bessert.
Zeitgleich bleiben aber auch die Nackenprobleme bestehen (vor allem im Bereich des Übergangs vom Kopf zum Nacken, wo die Nackenmuskulatur am Schädel ansetzt) - und beides bedingt sich auch gegenseitig. Beides ist morgens besser und wird im Laufe des Tages schlimmer, schon wenige Stunden nach dem Aufstehen. Wärme z.B. durch Baden oder Einreiben verbessert die Symptome kurzzeitig. Natürlich kann es auch sein, dass man sich dadurch einfach wohler fühlt und es deshalb weniger auffällt.
Manchmal habe ich auch kurzzeitig das Gefühl, als würde „etwas im Ohr aufgehen“.
Gleichzeitig bin ich aber auch etwas abgeschlagen, was ich aber auf die Nebenwirkungen des Prednisols zurückführe. Zunächst, an den ersten beiden Tagen, hat mich das Prednisol eher hibbelig gemacht, danach eher abgeschlagen, hinzu kamen Magenprobleme (wogegen ich als Magenschutz Omeprazol 40mg bekommen habe).
Außerdem bin ich etwas unkonzentriert, wobei sich das im Vergleich zu den Tagen 3-5 der Behandlung schon gebessert hat.
Neben der Medikation für den Hörsturz nehme ich täglich Thyroxin 175mg wg. einer Schilddrüsenunterfunktion und seit 4 Jahren Levetiracetam (2x1000mg täglich) wg. einer damals neu aufgetretenen Epilepsie.
Ich bin männlichh, 38 Jahre alt und deutlich übergewichtig

Nun habe ich folgende Fragen:
1. Ich mache mir, wie oben schon geschrieben, plötzlich akut Sorgen, dass die Ursache von alldem, dem Hörsturz, dem Rauschen, der Abgeschlagenheit etc. evtl. ein Hirntumor sein könnte - ist diese Sorge begründet? Ich bin in der Hinsicht etwas panisch, seit vor nicht allzu langer Zeit eine Freundin von mir an einem Glioblastom verstorben ist und vielleicht auch deshalb anfällig für solche Horrorvorstellungen.
2. Mir ist klar, dass es für einen Hörsturz keine wirklich 100%ige Variante der Behandlung gibt, die sich als zuverlässig herausgestellt hat - können Sie mir aber neben der Behandlung mit Prednisol noch etwas empfehlen, was ich direkt machen kann um evtl. die Symptome zu lindern - und sei es nur, um das subjektive Wohlbefinden zu verbessern, sowohl, was Nacken als auch das \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Gefühl im Ohr angeht\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"?

Vielen Dank!

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 03.10.2015
21:46 Uhr
 Christian Welsch Christian Welsch Beantwortet am 03.10.2015
22:05 Uhr

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Beantwortet am 03.10.2015 22:05 Uhr | Einsatz: € 50,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 1474 | Bewertung 5/5

Antwort von Christian Welsch (Frage zu Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde)

Sehr geehrter Fragesteller,

zu 1. ich sage meinen Patienten immer , das ich seit 16 Jahren HNO Betreibe , ich werde oft mit solchen Ängsten konfrontiert, ich dürfte in der Zeit ein paar 1000 Patienten behandelt haben, einen Patienten der Tinnitus bei einem malignen Hirntumor bekommen hta , habe ich nocht nicht gesehen. Ein Glioblastom würde auf jeden Fall zusätzliche neurolgische Beeinträchtigungen mit sich ziehen.
Aus super selten sind gutartige Tumoren des Hörnervs als Auslöser(sog ...



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