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Heiserkeit und Stechen im Hals

Gefragt am 14.06.2015
22:14 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1836

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 14 Tagen leide ich, männlich, 31 Jahre, Nichtraucher, Antialkoholiker an folgendem Problem: Eine stärkere Erkältung ging mit Heiserkeit und leichtem Husten einher, beim Schlucken stach es im Hals, die Stimme war sehr schwach. Diese Erkältung verschwand überraschend schnell nach nur 3-4 Tagen, alle Symtome sind weg, bis auf mein leidiges Problem... Seither habe ich ein ständiges Wundgefühl in der Luftröhre, das sich beim Reden verstärkt. Wenn ich lange Zeit nicht rede, merke ich kaum Schmerzen, auch nachts bin ich symptomfrei. Dazu ist meine Stimme seither belastet, ich klinge eigentlich ganz normal, muss mich aber häufiger räuspern (Schleim auf den Stimmlippen) und das Wundgefühl im Hals nimmt beim Räuspern zu. Die Stimme ist insofern schwach, dass sie immer wieder wegkippt (wie im Stimmbruch, aber nur für einen Bruchteil einer Sekunden, insbesondere, wenn ich anfange zu reden), außerdem kann ich keine ganz hohen Töne produzieren. Leider muss ich in meinem Beruf weiterhin viel reden, ich meistere die Situation auch ganz gut, aber abends merke ich diese Entzündung dann stärker. Die ersten 4-5 Tage hatte ich zudem ein unangenehmes Stechen beim Schlucken, insbesondere bei sehr kalten Getränken. Die Schmerzen beim Schlucken sind jetzt weg, aber die schwache Stimme resp. Heiserkeit hält immer noch an, dabei vermeide ich gerade am Wochenende viel zu sprechen. Ich nehme seit 2 Tagen Locabiosol, um die vermeintliche Kehlkopf- bzw. Luftröhrenentzündung zu mildern, leider nur mit bescheidenem Erfolg. Nehme auch Emser Pastillen, Eukalyptus-Bonbons usw.
Meine Frage zielt darauf ab, ob eine Virusinfektion eine so lange nachhaltige Heiserkeit produzieren kann? Ich habe dabei auch ständig einen leichten Drang, trocken zu husten, den ich aber unterdrücken kann.
Deshalb nochmal meine Fragen:

1. Kann eine banale Erkätung eine Heiserkeit von rund 14 Tagen auslösen?
2. Warum sticht es manchmal (anfangs) beim Schlucken, obwohl nicht die Speiseröhre, sondern wohl der Kehlkopf bzw. die Luftröhre entzündet ist?
3. Muss ich mir Gedanken machen? Tippen Sie ebenfalls auf eine Kehlkopfentzündung oder könnte nach den Symptomen etwas anderes dahinter stecken?
4. Was kann ich noch tun, um gesund zu werden?
5. Kann der leichte Hustenreiz auch von der Kehlkopfentzündung kommen?
6. Ich hatte vor 2 Jahren wegen einer ähnlichen Problematik eine Kehlkopfspiegelung. Damals hieß es: Nur leicht gerötet. Ging nach wenigen Tagen weg. Ab wann muss ich wieder zum Arzt?
7. Seit diesen 14 Tagen wache ich immer etwa gegen 7 Uhr auf mit Nachtschweiß, aber nur im Halsbereich, alle anderen Bereiche sind troclen. Es ist auch nicht viel Schweiß, aber es beunruhigt mich doch. Es gab jedoch 2-3 Tage dazwischen ohne Schweiß. Kann das mit der Entzündung zu tun haben?

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 14.06.2015
22:14 Uhr
 Jörgen Kohl Jörgen Kohl Beantwortet am 14.06.2015
23:37 Uhr

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Beantwortet am 14.06.2015 23:37 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1836

Antwort von Jörgen Kohl (Frage zu Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde)

Werter Fragesteller,

zunächst einmal kann ich Sie beruhigen. Die Beschwerden, die Sie schildern, liegen alle im möglichen Bereich als Nachwirkung einer Erkältung mit Kehlkopfentzündung.
Das Grundproblem ist die fehlende Stimmruhe, die Sie bisher wahrscheinlich nicht eingehalten haben bzw. einhalten konnten. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt bei einer Kehlkopfentzündung ...



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