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TU infraumbilical bds. auf abdominale Hernie zurückzuführen?

Gefragt am 12.04.2017
12:53 Uhr | Einsatz: € 50,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1754

 

Sehr geehrte Dame oder Herr,

mangels freier Ressourcen der Chirurgen in meiner Region, möchte ich mein Problem an dieser Stelle kurz schildern und bitte um eine erste Einschätzung basierend auf meinen Angaben.

Zu meinem Problem: Nach unspezifischen Druck / Unwohlsein in meinem Unterbauch vor einer Woche, tastete ich meinen Bauch ab. Dort fand ich zu meinem Erschrecken mehrere kleinere Knoten.

Der ausgeprägteste Knoten befindet sich auf der linken Seite, vertikal ca. 5 cm oberhalb der Leiste und horizontal ca. 5 cm neben der Linea Alba. Der Knoten ist leicht beweglich und eher fest. Die Größe kann ich auf Grund der darüberliegenden Hautschichten schwer einschätzen. Ich schätze ca 0,5 - 1 cm mit einer leicht ovalen Form.

Im Weiteren befinden sich zwei Knoten ca. 5 cm unterhalb des Bauchnabels, symmetrisch im horizontalen Abstand von ca. 5 cm. Diese Knoten fühlen sich etwas kleiner und fester an. Etwa in der Größe wie ein Traubenkern.

Die Knoten sind nicht druckdolent.

Auf Grund des anhaltenden, tendenziell schlechter werdenden unspezifischen Druckgefühl im Bauch habe ich heute einen Allgemeinarzt aufgesucht. Dieser tastete die Knoten ab und testete die Reaktion auf einen Hustenreflex. Sein mündlicher Verdacht ist eine Bauchwandbruch (Hernie) und ich soll es weiter beim Chirurgen abklären lassen. Auf dem Überweisungsschein ist die Diagnose "TU infraumbilical bds." Im weiteren wurde ein großes Blutbild veranlasst, Ergebnisse erhalte ich morgen.

Nach allem was ich über Hernien weiß, fällt es mir etwas schwer die Diagnose zu teilen. Nach meinem Kenntnisstand, bildet eine Hernie einen größeren Bruchsack, in meinem Fall sind es ja aber mehrere Kleinere.
Des weiteren bildet sich der Bruchsack nach meinem Wissen in üblichen Bereichen wie Bauchnabel, Leiste, ... Infraumbilikal allerdings höchstens nur bei einer vorhandenen Operationsnarbe.
Sind meine Einschätzungen falsch?
Falls ja, bitte mit Erklärung. Ins Besondere wie die kleinen Knoten in dem Fall zurückzuführen sind.
Falls nein, was könnte alternativ eine mögliche Diagnose sein?

Am meisten beunruhigt mich diese "flaue" Gefühl im Bauch. Gelegentlich tritt auch ein leichtes ziehen in den linken Hodensack hinein auf, sowie ein ziehen in die Hüften hinein. Ist dies im Fall einer tatsächlichen Hernie bereits ein Frühzeichen einer Inkarzeration? Oder eher ein Symptom für eine andere Diagnose?

Weitere Informationen / Vorbelastungen:
- Als Säugling wurde ein Leistenbruch rechtsseitig operativ korrigiert.
- Seit ca. einem Jahr dauerhaft angespannte Bauchmuskeln

Ich freue mich auf Ihre zeitnahe und kompetente Antwort.

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 12.04.2017
12:53 Uhr
MD Felix Aaslepp MD Felix Aaslepp Beantwortet am 12.04.2017
13:46 Uhr

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Beantwortet am 12.04.2017 13:46 Uhr | Einsatz: € 50,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1754

Antwort von MD Felix Aaslepp (Frage zu Chirurgie)

Hallo,
zunächst noch zwei kleine Rückfragen von meiner Seite:
Würden Sie mir freundlicher Weise noch Ihr Alter verraten? Wie machen sich Ihre seit einem Jahr dauerhaft angespannten Bauchmuskeln bemerkbar? Trainieren Sie diese sehr ausgiebig oder meinen Sie eine Muskelanspannung, die Sie nicht absichtlich herbeiführen?
Nun zu Ihren Beschwerden:
Zwar treten Hernien vermehrt an bestimmten "Schwachstellen" des Körpers auf - z.B. Nabel, Leiste, Operationsnarben - jedoch gibt es durchaus auch soganannte Bauchwandhernien/-Brüche ohne vorangegangene OP. In diesem Fall entwickelt sich eine Bruchpforte, indem Schichten der Bauchwandmuskulatur auseinander gedrückt werden. Dies kann durch Bindegewebsschwäche, chronisch erhöhten Druck im Bauchraum und Ähnliches begünstigt werden. Es können auch gelegentlich mehrere Bauchwandbrüche parallel auftreten - dies ist zwar selten, aber möglich. In disem Zusammenhang interessiert mich daher besonders Ihre Beschreibung der dauerhaft angespannten Bauchmuskulatur ...



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