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Allgemeinsymptome durch Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Gefragt am 12.12.2019
18:22 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 198 | Bewertung 4.3/5

 

Sehr geehrte Ärztin, sehr geehrter Arzt,

ich brauche Rat von einem Mediziner, bevorzugt einem Allergologen!
Ich leide seit vielen Jahren unter unspezifischen, aber diversen Symptomen, die ich nie unter einen Hut bringen konnte. Mein Symptomtagebuch umfasst beinahe 200 Seiten ohne bisherige Erkenntnisse – bis vor Kurzem. Ich bin m, 37 Jahre alt, Nichtraucher, ungesunde bis durchschnittliche Ernährungsweise, etwas Sport, kein Alkohol.

Meine Beschwerden: Schon immer zu Nervosität neigend, oft hoher Puls, auch hoher Ruhepuls. Besonders oft Herzrasen nach fettigem, üppigen oder ungesundem Essen. Nach Alkoholkonsum (was ich fast nie mache) manchmal sogar Extrasystolen, ebenso nach China-Essen (Glutamat? Histamin?). Häufig mal Durchfall, oft weicher Stuhl, manchmal auch Magengeräusche/Verdauungsprobleme, keine Übelkeit, kein Erbrechen. Seit einigen Monaten zusätzlich Beschwerden im Kehlkopfbereich: Kitzelhusten durch Entzündung im Bereich der Stimmbänder und häufige Schleimbildung im Rachenbereich. Der Schleim befindet sich laut HNO-Arzt im Übergangsbereich des Kehlkopfs zur Speiseröhre, kann auch geschluckt werden und ist ein weißes bis durchsichtiges Sekret. Dieser Schleim tritt sehr stark nach manchem Essen oder Trinken auf, insbesondere nach Süßem, z.B. auch Schokolade. Er hält sich manchmal stundenlang.

Auch die Stimme ist dadurch etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. Das liest sich jetzt schlimm, aber meine Symptome sind nicht immer stark ausgeprägt, so dass ich damit einigermaßen leben konnte, aber natürlich mit Einschränkungen der Lebensqualität. Ärztemarathon habe ich hinter mir, man verdächtigte die Magensäure Auslöser der Beschwerden zu sein (Reflux bzw. Stiller Reflux). Ich nahm deshalb sogar Protonenpumpenhemmer in Hochdosis (bis zu 80mg Esomeprazol pro Tag) und Alginate sowie Antazida – aber es wurde eher noch schlimmer. Ich war lange auf dem Reflux-Trip, bis ich kürzlich zufällig aufgrund eines Ausschlags Cetirizin einnahm. Plötzlich fühlte ich eine deutliche Besserung der Beschwerden, ich wurde ruhiger und die Verdauung normalisierte sich.

Jetzt kristallisiert sich heraus, dass es vielleicht eine Histaminintoleranz oder andere Allergie sein könnte. Auf Allergie bin ich nie gekommen und die Ärzte auch nicht, weil ich z.B. auf Nüsse oder Insektenstiche nie allergisch reagierte. Ich habe in Kürze eine umfangreiche allergologische Untersuchung, möchte mir aber auf diesem Weg schon einmal Rat einholen und freue mich, wenn sie in Ihrer Antwort folgende Fragen aufgreifen:

1. Können meine Symptome Ihrer Meinung nach auf eine Allergie/Unverträglichkeit hindeuten?
2. Wenn es keine Allergie, sondern eine Unverträglichkeit ist, kann Cetirizin dann trotzdem helfen?
3. Könnte meine Neigung zu Sodbrennen auch in dieser Allergie/Unverträglichkeit begründet sein?
4. Wollte ich schon immer einen Allergologen fragen: Ist Levocetirizin gegenüber Cetirizin vorteilhaft? (Anmerkung: Ich habe vor Jahren 1x Loratadin genommen, es aber nicht gut vertragen, bei Cetirizin gab es jetzt keine Probleme).
5. Ist Cetirizin bei Nahrungsmittelallergien überhaupt geeignet oder gibt es bessere Medikamente?

Natürlich denke ich auch an eine Umstellung der Ernährungsweise, aber ich habe damit schon viel experimentiert (damals wegen dem Reflux-Verdacht) und kaum Erfolge erzielen können. Blutbild ist übrigens unauffällig.

Vielen Dank im Voraus!

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 12.12.2019
18:22 Uhr
 Christian Welsch Christian Welsch Beantwortet am 12.12.2019
18:41 Uhr

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Beantwortet am 12.12.2019 18:41 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 198 | Bewertung 4.3/5

Antwort von Christian Welsch (Frage zu Allergologie)

Zu 1. ja das spricht für eine Allergie . Eine Unverträglichkeit wird mit cetirizin nicht besser
2 ...



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