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Einfuhrumsatzsteuer auf inmaterielle Güter

Gefragt am 30.09.2014
22:45 Uhr | Einsatz: € 65,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1943

 

Hallo,

am 07.08.2014 habe ich eine UG gegründet, welche am 18.08.2014 ins HR eingetragen wurde. Ich bin alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer.

Am 22.09 habe ich den Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung zum Finanzamt losgeschickt (innerhalb der mir gesetzten Frist). Eine Steuernummer und Umsatzsteuernummer habe ich bis jetzt noch nicht erhalten. Ich nehme im ersten Jahr die Kleinunternehmerregelung in Anspruch.

Der \\\\\\\\\\\\\\\"echte\\\\\\\\\\\\\\\" Geschäftsbetrieb ist noch nicht aufgenommen - alles noch in der \\\\\\\\\\\\\\\"Vorbereitungsphase\\\\\\\\\\\\\\\" aus technischer Sicht.

Mein Geschäftsmodell sieht jedoch vor das ich monatlich Softwarelizenzen (rein virtuell) aus den USA (Kalifornien) nach Deutschland importiere. Es wird mir direkt nichts übersendet (außer einmalig jährlich ein kryptografischer Schlüssel - per E-Mail) - es wird lediglich ein Recht vom Lizenzgeber eingeräumt.

Hierfür muss ich natürlich Einfuhrumsatzsteuer zahlen. (Ich habe bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung die Istversteuerung der Umsatzsteuer beantragt)

Nun habe ich bei dem kalifornischen Unternehmen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50$ bzw. 39,29€ für die Prüfung meines Unternehmens (aus fachlicher, IT-technischer Sicht) bezahlen müssen. Dies per Vorauskasse.
Das Rechnungsdatum war der 30.08.2014. Bezahlt habe ich am 02.09.2014 (direkt per paypal - zu dem kalifornischen Unternehmen), direkt darauf wurde die Dienstleistung erbracht (auch alles rein virtuell, es wurden nur Dokumente geprüft welche ich per E-Mail übersand habe).

Voraussichtlich morgen, also dem 01.10.2014 wird mir vom kalifornischen Unternehmen die erste \\\\\\\\\\\\\\\"normale\\\\\\\\\\\\\\\" Rechnung in Höhe von ca. 24$ für die Lizenzgebühren (pauschaler Mindestbetrag) für den Monat September übersendet.

Nun bin ich eigentlich davon ausgegangen das der Zoll nur für materielle Güter zuständig ist, und ich die Einfuhrumsatzsteuer über eine Umsatzsteuervoranmeldung direkt an das Finanzamt zahle. Da ich noch keine Steuernummern habe, hätte ich das natürlich direkt nach Erhalt der Steuernummern machen können und alles wäre in Ordnung...

Nun die Fragen:
Hätte ich das ganze beim Zoll deklarieren müssen?
Wenn ja Wo/Wann/Welches Formular?
Wenn der Zoll zuständig ist müsste ich ja erstmal eine EORI Nummer beantragen - was man aber ohne Steuernummer ja noch nicht kann?
Kommt irgend eine Strafe auf mich zu wenn ich die Anmeldung beim Zoll nach Erhalt der Steuer- und EORI-Nummern VERSPÄTET abgebe? (Mein Stammkapital beträgt nur 2000€, eine Pauschale unabhängig vom Rechnungsbetrag würde ziemlich ärgerlich sein) oder falls dies schwer einzuschätzen ist: Welcher Tatbestand liegt vor? Ist das ganze gar irgendwie strafrechtlich relevant, da ich evtl. noch garnichts importieren durfte oder dies zumindest direkt angemeldet haben hätte sollen?
Und wenn der Zoll und nicht das Finanzamt zuständig ist, bräuchte ich ja eigentlich gar keine Umsatzsteuervoranmeldung machen oder?
Was sind die genauen Schritte mit denen ich am besten alles, ohne noch mehr Schaden anzurichten gerade biegen kann? (Einfach alles direkt einen Steuerberater zu übergeben kann ich mir z.Z. nicht leisten.) (Ich denke zur Zeit: Auf Steuernummer warten - EORI-Nummer beantragen - Zollanmeldungen verspätet einreichen - [Umsatzsteuervoranmeldung?])



Fragesteller Fragesteller Gefragt am 30.09.2014
22:45 Uhr
Steuerberater Peter Jansen Steuerberater Peter Jansen Beantwortet am 01.10.2014
06:28 Uhr

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Beantwortet am 01.10.2014 06:28 Uhr | Einsatz: € 65,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1943

Antwort von Steuerberater Peter Jansen (Frage zu Umsatzsteuer)

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage unter Beachtung der Regeln dieser Internetplattform wie folgt.

Mit Ihrer UG sind Sie umsatzsteuerlicher Unternehmer. Die Unternehmereigenschaften beginnt schon mit den vorbereitenden Tätigkeiten.

Richtigerweise haben Sie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erstellt und an die Finanzverwaltung übermittelt. Die Bearbeitungszeit dauert -von Finanzamt zu Finanzamt verschieden- immer eine gewisse Zeit ...



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