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Probleme mit unserem Rüden

Gefragt am 17.12.2010
10:44 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 3129

 

Hallo,

Meine Familie (ich bin 18) hat sich im Januar 2010 einen Labrador-Riesenschnauzer-Mix Rüden zugelegt aus privater Zucht. Paul ist jetzt also etwas über 1 Jahr alt. Seine Bezugsperson ist ganz klar meine Mutter, ich gehe etwa jeden zweiten Tag mit ihm gassi. Meine Mutter war mit ihm seit er etwa 4 Monate alt war für 2 Monate in der Hundeschule bei einem Trainer, danach sollten wir das Gelernte mit Paul verinnerlichen. Ich gebe zu, das wir wohl nicht genug geübt haben. Mit Paul war das von anfang sehr schwierig, da er extrem zur Unaufmerksamkeit reicht und oft richtig unwillig wirkt, d.h. er weigert sich oder führt Kommandos erst nach mehrmaliger Aufforderung auf, obwohl er sie beherrscht.
Ein anderes Problem ist, dass er extrem aggressiv auf fremde Menschen, v.a. Männer reagiert. Ich denke er ist ängstlich und will sich durch Geknurre und Gebelle wehren. Wir haben einen eigenen Betrieb und wohnen auf demselben Grundstück, d.h. vor unserem Haus befinden sich immer viele Autos und Kunden. Ohne Leine mit Paul vorbei gehen ist nicht möglich, weil er sofort zu den Menschen rennt, nich immer aggressiv, auf Männer aber besonders oft. Dasselbe Verhalten tritt auf wenn man ihm im Wald frei laufen lässt und Menschen oder Hunde kommen. Er hört einfach absolut nicht mehr aufs "Hier", ignoriert mich richtig und kommt meist erst nach mehrmaliger Aufforderung. Wenn er nicht abgelenkt ist (selten der Fall leider) hört er darauf gut.

So und noch ein Problem ist, dass er nicht genug Respekt vor uns hat. Wenn ich ihn frei laufen lasse und dann wieder anleine und es heimgeht verbeisst er sich in der Leine, knurrt und schnappt auch nach meinen Schuhen oder Händen. Ich weiß, dass das furchtbar ist nur leider habe ich keine Ahnung wie ich da reagieren soll.

Mir ist bewusst, dass wir in der Erziegung versagt haben und ich möchte es gern wieder gut machen. V.a. braucht die Ratschläge meine Mutter, da ich ab Mai 2011 durch Studium nur noch am Wochenende zu Hause sein werde. Allerdings möchte ich natürlich auch, dass er auf mich hört und Respekt hat. Er ist zu Hause ein toller, absolut lieber und sehr sehr anhänglicher Hund, aber sein Verhalten draußen verdirbt einem jeden Spaß am gassi gehen und ich will Verhindern dass die fehlende Erziehung zur absoluten Frustration führt.

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 17.12.2010
10:44 Uhr
 Marianne Brandt Marianne Brandt Beantwortet am 17.12.2010
12:37 Uhr

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Beantwortet am 17.12.2010 12:37 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 3129

Antwort von Marianne Brandt (Frage zu Aggression)

Guten Tag!

Ihr Welpe ist jetzt erwachsen geworden!

Es war gut, das Sie sich Anweisungen für Ihren Hund im Alter von 4 - 6 Monaten geholt hatten, jedoch holt es einen irgendwann ein, wenn man diese dann nicht befolgt.

Ihr Hund hat diverse Male getestet, wo seine Grenzen sind. Diese Phasen sollte man ernst nehmen, denn woher soll er sonst wissen, was erwünscht oder unerwünscht ist. Schließlich beginnt er irgendwann dann selber darüber zu entscheiden. Und das ist hier jetzt der Fall (er hört gut ohne Ablenkung, kommt Ablenkung dazu, hört er nicht mehr, weil er nicht hören will).
In der Hundeerziehung reicht es nicht aus, ihm Grundge- horsamsübungen beizubringen. Mit dem erwachsen werden des Hundes gilt es auch das gesagte durchzusetzen. Das macht einen Rudelführer aus. Aber auch Kinder nehmen die Erziehung nicht für voll, wenn ich nicht die nötige Konsequenz habe.
Das zu der Theorie, damit Sie ein besseres Verständnis für das Verhalten Ihres Hundes bekommen ...



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