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Kategorie: Welpen und Junghunde

Frage: meine große hündin beisst welpen

Gefragt am 12.05.2011 20:52 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1019

Hallo,

ich hab eine 7jährige Hündin (Großmünsterländer-foxterrier)
versteht sich super mit anderen welpen spiel schön mit denen.
da hab ich mir gedacht holen wa einen artgenossen das sie nicht ganz so allein ist..
der kleine ist ein rüde 11wochen (yorki).
Die große zeigt totale desintresse und wenn der kleine spielen will knurrt sie ihn weg und habst hin!!!
nun hab ich angst das sich das nicht ändert...
was kann ich da machen???

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Antwort

Beantwortet von Hundewelte Stefanie Weinrich (Profil ansehen)

Hallo,

ganz Allgemein ist festzuhalten, daß es Welpenschutz nicht gibt. Dies ist eine Erfindung des Menschen, weil wir das gerne so hätten.

Zeigt Ihre Hündin fremden Artgleichen, egal ob Welpe oder ausgewachsenem Hund gegenüber keine Aggression, dann ist das ein erfreulicher Umstand für Sie. Dennoch hat der aggressionsfreie Umgang nichts mit spielen gemein.

Aggressionen werden immer durch einen bestimmten Reiz hervorgerufen und dieser ist der Welpe. Da er sich imselben Terriorium aufhält, wird er zwangsläufig zu einer ernstzunehmenden Bedrohung. Stellt er doch eine Konkurrenz dar, die auf dieselben Ressourcen, also überlebenswichtigen Dinge Anspruch erhebt, wie Ihre Althündin auch. Eine Konkurrenz, die Sie zugelassen haben, ja sogar mit ins Haus geholt haben. Diesen Umstand hat man im Umgang mit Welpen außerhalb des Territoriums nicht.

Mit oben genannter Situation haben Sie sich als Führer unglaubwürdig gemacht und so muß Ihre Hündin handeln. Dies kann Sie nur hündisch beantworten.

Es darf zukünftig nicht passieren, daß der Welpe die Althündin wozu auch immer auffordert. Ihre Hündin mag das nicht und es ist die menschliche Aufgabe für
Ordnung zu sorgen, ansonsten wird es die Hündin selbst machen. Wie das ausgeht, weiß im Vorhinein keiner.

Gehen Sie nicht davon aus, daß Ihre Hündin den Welpen erzieht, das kann sie nicht leisten, soll er doch menschlichen Anforderungen entsprechen. Also haben Sie das zu übernehmen.

Einen Hund für einen Hund zu kaufen wird nie gut gehen. Denn man weiß nicht, ob der andere Hund tatsächlich einen Artgleichen in der Lebensgemeinschaft mit seinem Menschen haben möchte. Ihre Hündin zeigt Ihnen gerade ganz deutlich, daß Sie, als Verantwortliche, zu viel interpretiert haben und nun Probleme auftreten, wo keine wären, wenn man sich auf Tatsachen beruft.

Ob sich das ändert liegt an Ihnen, Stress bleibt es für beide Hunde, da eine Mehrhundehaltung für die Hunde immer mit Unruhe verbunden ist und wer ständig Unruhe um sich hat, ist viel schneller stressanfällig.

Sollten Sie Unterstützung für sich zu Hause beanspruchen wollen, um aktive Hilfestellung zu bekommen, was ferndiagnostisch nicht mehr machbar ist, da die Unfallgefahr viel zu hoch ist, wenden Sie sich an unser Team, erreichbar unter info@hundewelten.de

Mit hundenetten Grüßen
Cornelia Benford

Nachfrage
Jetzt verstehen sich die beiden gut es gibt manchmal reibe rein aber

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