Kategorie: Verhaltensstörung |
|---|
Frage: rangordnung |
| Gefragt am 06.07.2009 09:21 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1019 |
|
hallo, |
Klicken Sie hier und fragen Sie einen Hundetrainer zum Thema Verhaltensstörung!
| Antwort |
|---|
|
Beantwortet von Dipl.-Ing. Walter Hoffmann (Profil ansehen)
Zunächst darf ich als langjährig und glücklich verheirateter Ehemann empfehlen, eine Beziehung nicht vom Hund abhängig zu machen.
Ohne Ihren Hund zu kennen, ist es freilich schwer eine Diagnose zu stellen. Aufgrund meiner Erfahrung auch mit Retrievern weiß ich allerdings, dass es durchaus sehr unterwürfige Hündinnen gibt. Mit dem Herannahen des offensichtlich dominanten Rüden Ihres Freundes geht deshalb Ihre Hündinnen direkt ins Meide- oder gar Angstverhalten, ein durchaus natürliches Gebaren für Hunde eines Rudels in der Natur. In Ihrem Falle empfehle ich, zunächst den Rüden fern zu halten, so dass Ihr Hund zum Freund ein optimales Verhältnis entwickelt. Die Wesenseigenschaften des Hundes sind nur schwer beeinflussbar. Deshalb wäre es sinnvoll, den Rüden für einige Zeit zu blockieren (nicht im gleichen Raum wie die Hündin, Rüden und Hündin an die Leine nehmen beim Spaziergang, Hunde nicht zusammen laufen oder spielen lassen). Nun müssen Sie durch Ihre Beobachtung erkennen, wann der nächste Schritt folgen kann (z.B. Annäherung an der Leine und wieder trennen), denn mit Geduld werden Sie erreichen, dass die Hündin das negative Verhalten zunehmend mindert. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei dem gemeinsamen Bemühen das Verhalten Ihrer Hündin Schritt für Schritt zu verbessern Walter Hoffmann |
Klicken Sie hier und fragen Sie einen Hundetrainer zum Thema Verhaltensstörung!
