Kategorie: Verhaltensstörung |
|---|
Frage: Hund uriniert pro Tag bis zu 5 Mal ins Haus |
| Gefragt am 12.05.2011 14:31 Uhr | Einsatz: € 40,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1030 |
|
Sehr geehrte Damen und Herren, |
Klicken Sie hier und fragen Sie einen Hundetrainer zum Thema Verhaltensstörung!
| Antwort |
|---|
|
Beantwortet von Hundewelte Stefanie Weinrich (Profil ansehen)
Guten Tag,
ja ähnliche Fälle sind uns bereits bekannt. Also in erster Linie ist hier mal zu erwähnen, daß wenn Sie vermuten, daß dort organisch etwas vorliegt, immer eine weitere Meinung eines anderen Tierärztes eingeholt werden sollte! Das ist wichtig, denn ist dort die Ursache zu suchen, können Sie so viel "erziehen" wie Sie wollen und auch so oft rausgehen, wie Sie können, es wird sich nichts verändern. Daher noch mal ganz klar: suchen Sie zusätzlich einen Tierarzt auf, möglichst einen, der den Hund nicht kennt, um dem Tunnelblick vorzubeugen. Desweiteren ist Ihre Annahme durchaus möglich, dass Ihr Hund nicht die Zeit zum "pinkeln" hat, weil er viel zu sehr mit den Außenreizen beschäftigt sind. Gerade kleine Hunde sind, was Gefahrenpotentiale anbetrifft besonders empfindlich, eben aufgrund ihrer Größe. Sie fühlen sich schneller bedroht. Daher ist es nicht ratsam mit einer ausrollbaren Leine zu laufen, da sie dem Hund erst den Raum gibt, überfordert und verängstigt auf alles reagieren zu können und sich nicht mehr auf die eigentliche Sache zu konzentrieren, nämlich das Lösen. Daher nehmen Sie sich einen zweiten Menschen mit zur Gassirunde, der Hund läuft an einer 1 Meter langen Führleine(die auf 2 Meter verstellt werden kann) aber nicht ausrollbar ist und der Pudel läuft in der Mitte der beiden Menschen. So auf beiden Seiten gesichert, wird er für sich ruhiger werden und kann erst einmal vernünftig mitlaufen. Auch die Bewegung baut Stress ab. Zum Geschäft machen, bleiben Sie stehen, die Leine wird verlängert und dem Hund wird auf Blickkontakt signalisiert, daß er sich "entfernen" kann. Das Stehenbleiben in dieser Situation ist ganz wichtig, damit er nur einen gewissen Radius überlassen bekommt. Anfangs werden Sie sicherlich einige Zeit stehen, bevor Ihr Hund etwas machen kann, aber das wird zukünftig schneller gehen. Auch beim Reinkommen nicht die Leine abmachen, sondern behalten Sie ihn doch erstmal angeleint. Leider hat Ihr Hund ja schon negative Erfahrung mit dem Menschen gemacht, wenn er in die Wohung uriniert hat, denn sonst würde er sich nach dem Malleur nicht wegschleichen. Der Hund bleibt in der Wohnung nur unter Beaufsichitgung angeleint. Ist der Mensch nicht anwesend, müssen Leine und Halsband abgemacht werden. Sollten Sie mit der obern aufgeführten Anleitung keinen Erfolg haben, kann das auf eine organscihe Ursache zurückzuführen sein, oder die Anleitung wird nicht richtig ausgeführt. In diesem Falle kontaktieren Sie bitte unser Team unter info@hundewelten.de, damit weiter geholfen werden kann. Mit hundenetten Grüßen Cornelia Benford |
Klicken Sie hier und fragen Sie einen Hundetrainer zum Thema Verhaltensstörung!
