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Kategorie: Verhaltensstörung

Frage: Hund depressiv?

Gefragt am 05.12.2010 14:07 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1017

mein hund verhält sich seit einiger zeit recht merkwürdig. vor einigen tagen sind wir zum zweiten mal innerhalb kürzerer zeit umgezogen. die letzten tage waren definitif mit stress für die hündin verbunden: der umzug, einrichten in der neuen wohnung, kein eigener platz, fremde menschen etc. doch jetzt , wo sie einen festen neuen platz hat, verhält sie sich sehr sonderbar: zum einen verscharrt, sie alles essbare, was im raum steht, indem sie mit der schnauze luft darüber scharrt...so wie draussen mit erde, nur halt mit luft, ggf manchmal decken...ausserdem reagiert sie sehr verunsichert auf geräusche, bewegungen etc und liegt die meiste zeit irgendwo traurig guckend herumm.

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Antwort

Beantwortet von Angie Mienk (Profil ansehen)

Hallo,
es ist verständlich, dass Ihre Hündin sich nach zwei Umzügen in kürzester Zeit jetzt noch nicht wohlfühlt in der neuen Umgebung. Sie wird Angst haben, dass sie wieder ihr Zuhause, ihre vertraute Umgebung verliert. Dass sie nun alles Essbare verscharren will, ist nicht weiter schlimm - viele Hunde tun dies immer. Schlimmer ist die Verunsicherung und dass sie die meiste Zeit traurig guckend herumliegt.
Da der letzte Umzug ja erst ein paar Tage her ist, sollten Sie der Hündin zunächst einmal mehr Aufmerksamkeit schenken, mit ihr viel Gassi gehen, damit sie die Umgebung kennen lernt, sie in jedes Zimmer mitnehmen und sie viel an Ihren Aktivitäten teilhaben lassen. Wichtig ist, dass Sie sie zunächst nicht allein lassen (zur Not nehmen Sie einen Hundesitter, wenn Sie nicht zu Hause sein können). Wenn Sie mit dem eigenen Auto einkaufen fahren, dann sollten Sie die Hündin ebenfalls mitnehmen - das Auto kennt sie und es gibt ihr Sicherheit, viel mit Ihnen zusammen zu sein. Reden Sie viel mit ihr und schmusen Sie viel. Sobald auch in Ihrem Leben wieder "normaler Alltag" einkehrt, alles eingeräumt ist und Sie selbst sich in der neuen Umgebung wieder heimisch fühlen, müsste es mit der Hündin wieder bergauf gehen. Wenn die Hündin sich in einer Woche immer noch so verunsichert verhält, kontaktieren Sie mich bitte wieder.
Viele Grüße
Angie

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