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Kategorie: Kind und Hund

Frage: Bernhardiner und Kinder

Gefragt am 19.05.2010 21:14 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1021

Hallo
Wir haben einen 11 Monate alten Bernhardiner Rüden, der meine beiden Kinder, 7 und 8 sehr liebt.
Sie spielen prima zusammen, er beobachtet immer, wo sie sind und wäre gerne immer dabei.
Nun zu unserem Problem. Sobald andere Kinder kommen, möchte er natürlich wieder dabei sein, aber durch seine Größe haben viele der Knirpse schlicht weg Angst.
Sie reißen die Arme hoch oder noch schlimmer, sie laufen weg.Das ist für unseren Dicken die Einladung schlechthin.Er bellt und will sie anspringen oder gar die Arme schnappen.
Nun ist es keine Lösung ,den Hund wegzusperren oder den Kinderbesuch verbieten.
Auch beim Spaziergang reagiert er verstärkt auf Kinder und würde sie gerne alle begrüßen.
Besonders wegen der Schnapperei mache ich mir Sorgen.
Auch wenn er es nicht böse meint und nur festhalten will, ist es bei der Größe eine schmerzhafte Erfahrung.

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Antwort

Beantwortet von Hundetrain Janine Inoks (Profil ansehen)

Hallo, gann ehrlich möchte ich Ihnen dazu keine pauschale Antwort geben wollen, denn wenn Kinder im Spiel sind, habe ich dazu ein zwiespältiges Verhältnis, Antworten zu geben. Ich würde Ihren Rüden nur mit den Kindern zusammenlassen, wenn Sie dabei sind und nie! einen Hund mit Kindern alleine lassen. Hunde haben ein Jagdverhalten und sind natürlich auch erzieherisch tätig - auch Rüden. Er hat mit 11 Monaten noch spielen im Kopf, aber denken Sie daran das Hunde im Verhältnis schneller reifer und erwachsener werden, als Kinder. Er darf sie weder jagen, noch kontrollieren und sie auch nicht zwicken. Das die Kinder sich ungehemmt bewegen dürfen, entscheiden alleine Sie und nicht der Hund. Aus Hundesicht ist es das Recht des Älteren und Ranghöheren, sich so ungehemmt und schnell zu bewegen und dabei so viel Platz einzunehmen, wie er möchte. Tun dies nun Kinder, die bis zur eigenen Pubertät von Hunden als Welpen angesehen werden, ist dies aus Hundesicht ein freches Verhalten und dieses gilt unterbunden werden zu müssen. Ich würde Ihnen anraten sich einen guten Trainer in Ihrer Nähe zu suchen und mit ihm diese "Problematik" zu besprechen und entsprechend zu trainieren. Mit freundlichen Grüßen, Janine Inoks

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