Kategorie: Erziehung |
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Frage: ungehorsam |
| Gefragt am 14.05.2010 17:40 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1015 |
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wir haben einen 14 Monate alten Staffordshire aus dem Tierheim übernommen,er heißt Blue, |
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Beantwortet von Dipl.-Ing. Walter Hoffmann (Profil ansehen)
Offensichtlich hat Blue bisher weder auf seinen Namen, noch auf andere Hörzeichen reagieren müssen und eine recht erziehungslose Aufzucht erfahren. Das ist für diese temperamentvolle Rasse sicher nachteilig, zumal er einen sehr ausgeprägten Bewe-gungsdrang hat. Grundsätzlich ist er aus meiner Erfahrung allerdings auch sehr an-hänglich.
Die Arbeit an der Leine muss in Ihrem Fall konsequent weiterverfolgt werden, damit sich die gegebenen Hörzeichen gezielt einprägen. Die Leine wird dann zunehmend verlän-gert. Mit dem Heranrufen „Blue“ und „Hier“ folgt beim „Hier“ (oder „Komm“ oder ein Hör-zeichen Ihrer Wahl) ein gezielter Ruck an der Leine; gleichzeitig laufen Sie rückwärts in die entgegengesetzte Richtung zur Steigerung des Interesses Ihres Hundes. Wenn der Hund dann angerannt kommt, werden positive Bestätigungen durchgeführt. Diese Akti-onen sind erst allein, dann mit mehreren Personen und letztlich mit mehreren Hunden und Personen zu steigern in ihrem Schwierigkeitsgrad. Achten Sie bitte immer auf die lange Leine. Sie muss frei liegen, um sich nicht um ihren Fuß schlingen zu können (Ver-letzungsgefahr). Üben Sie bitte mehrfach täglich. Verwenden Sie ein der Größe und Kraft des Hundes angepasstes Halsband (kein Geschirr). Gelingt es letztlich, dass Blue sich aus der Meute abrufen lässt, ist das ein besonderes Lob und/oder ein Leckerli wert. Danach darf er wieder zurück. Mit Ihrer Erfahrung sollte es gelingen, Blue in den Griff zu bekommen. Wir Hundetrainer wünschen dazu viel Erfolg Walter Hoffmann |
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