Kategorie: Erziehung |
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Frage: Labradorrüde 9 monate |
| Gefragt am 21.01.2011 17:28 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1018 |
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Ich habe mächtig Probleme mit unserem Hund. Mein Lebensgefährte ist fast den ganzen Tag arbeiten und somit ist mir die Erziehung in die Hände gefallen. Afangs war er viel unterfordert und ich überfordert, da er viele Sachen zerfetzt hat (den Müll ausgeräumt, sein Hundekorb zerrissen und Deko vom Tisch zerkaut..alles kaputt gemacht was er zu fassen bekam allerdings nur wenn wir schliefn oder weg waren).Ich habe angefangen mich richtig mit ihm zu beschäftigen wir sind viel raus gegangen, ich hab ihm verschiedene Kommandos beigebracht und so langsam hat sich das übel gelegt. Nun legt er sich immer auf das Sofa, auch wärend wir schlafen oder weg sind, meistens erwischen wir ihn wenn wir nochmal unerwartet wieder rein kommen und bei meinem Lebensgefähreten hüpft er auch sofort runter, bei mir nicht, ich muss ihn runter zerren. Heute komm ich aus dem Wäschekeller wieder hoch und er lag auf dem Sofa und als ich ihn dazu bewegen konnte runter zu gehen, trampelt er über den Glastisch runter dabei war zwischen sofa und glastisch massig platz um da lang zu gehen. Wie bekomm ich das alles aus ihm raus??? Ich verzweifel langsam, er macht immer irgentetwas anderes was ich nciht will...es gibt noch ein paar andere probleme aber das ist im mom für mich das wichtigste. |
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Beantwortet von Angie Mienk (Profil ansehen)
Hallo,
Sie haben ein Hauptproblem: niemand hat den Hund je "erzogen" und Sie sind mit einer Erziehung überfordert. Ihm Kommandos beizubringen, nützt überhaupt nichts, denn die haben mit Erziehung nichts zu tun. Ein Hund braucht Führung, d. h. er braucht jemanden, auf den er sich verlassen kann, der in jeder Situation ruhig und gelassen, dabei energisch reagiert. Der Hund weiß offenbar gar nicht genau, was er darf und was nicht. Da brauchen Sie einen guten Trainer, der Ihnen erst einmal sagt, wie man überhaupt einen Hund erzieht. Dazu muss der Hund wissen, dass er Ihnen willkommen ist, Sie ihn gern haben und sich mit ihm beschäftigen w o l l e n. Das klingt im Moment so, als hätten Sie sich diese Aufgabe nicht ausgesucht. Wie ist denn Ihre Beziehung zum Hund und umgekehrt? Ein Hund hat Gefühle und Emotionen wie ein kleines Kind auch. Wenn er nicht das Gefühl hat, willkommen zu sein, wird er alles tun, um Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen - Strafe nimmt er da in Kauf, denn auch Strafe ist zumindest eine Form von Aufmerksamkeit. Wenn es in Ihrer Nähe einen Animal-Learn-Trainer gibt, empfehle ich, diesen zu kontaktieren. Diese Sache ist zu komplex als hier eine Patentlösung anzubieten. Gerne können Sie mich jedoch auch per Mail kontaktieren, wenn Sie niemanden finden. Bitte: Kommandos sind k e i n e Erziehung - ein Hund ist k e i n e Maschine, die auf Knopfdruck funktioniert. Er braucht Beschäftigung und Ruhezeiten, Zeit für sich allein und Zeit mit seiner Bezugsperson. Liebe Grüße Angie Mienk |
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