Kategorie: Erziehung |
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Frage: bellen im auto |
| Gefragt am 16.01.2011 11:54 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1020 |
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Hallo, ich habe einen mops der kenny heißt und sehr gern mit dem auto mitfährt.Aber sobald wie leute am auto vorbei gehen oder ans auto kommen fängt er an zu bellen was dann mehr in ein quietschen geht. er läßt sich weder ablenken noch beruhigen.Würde mich freuen wenn sie eine lösung hätten.Danke! LG Anja |
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Beantwortet von Angie Mienk (Profil ansehen)
Hallo Anja,
auch ein Mops ist ein Hund und damit sehr revierbezogen. Das Auto ist sein Revier, genau wie sein Zuhause. Dass er es nicht zuläßt, wenn sich Leute dem Revier = Auto nähern, ist also völlig normal und natürlich. Je näher ein Fremder dem Auto kommt, umso heftiger wird natürlich von Kenny versucht, diesen Eindringlich zu vertreiben. Ihn beruhigen heißt also: Wasser auf seine Mühlen:-) Beruhigen in einer Situation, in der ein Hund einen Fremden "vertreiben" will, heißt für ihn: aha, Gefahr im Verzug - Frauchen weiß das auch. Sie hat auch Angst. Schon wird das Bellen heftiger. Da ein Mops häufig Probleme mit dem Bellen hat, geht das dann in ein ohrenzerfetzendes Geheul über (so auch bei vielen Chihuahuas, Terrierarten, usw.) Ablenken geht natürlich nicht, denn dann hält er Sie für verrückt: "Frauchen, ich kann jetzt nicht - ich muss das Auto und Dich beschützen. Siehst Du das nicht?" Versuchen Sie folgendes: Bleiben Sie ruhig und sagen Sie Ihrem Kenny: ich habe es gesehen - Du hast gut aufgepasst - jetzt Schluss! In einer ruhigen und bestimmten Tonart gesprochen. Sie können ihm auch gerne eine kleine Belohnung geben, wenn er nur kurz "meldet" und dann, dank Ihrer Ruhe und Gelassenheit sowie dem kurz gesprochenen: Schluss!!! wieder ruhig ist. Sprechen und verhalten Sie sich souverän und energisch, ohne Kenny zu strafen. Vor allen Dingen aber: Regen Sie sich nicht auf. Wenn Sie sich aufregen über sein "Getue" oder sich darüber ärgern, spürt Ihr Hund das sofort - egal, was sie tun oder sagen oder wie sehr Sie sich anstrengen, ruhig zu bleiben - und reagiert umso heftiger. Atmen Sie zunächst mehrmals tief durch und dann sprechen Sie ihn erst an. Wenn Sie das schaffen, wird das Verhalten nachlassen und sich suf ein kurzes "melden" beschränken. Und das sollten Sie Ihrem Hund lassen, das gehört zu seinen Aufgaben als Hund. Wenn nichts hilft, hängen Sie die Fenster zu, so dass er nicht alles mitbekommt, was draußen vor sich geht. Viel Spass und Ruhe beim Üben Angie |
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