Kategorie: Erziehung |
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Frage: Bei Fuß laufen |
| Gefragt am 26.11.2010 20:13 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1019 |
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Meine Frage ist:unser Bobdayl 5 Monatte alt kann alle Komandos Sitz,Platz,Auß,Nein,Schluß,Bleib,Komm,nur bei Fuß laufen bekommt sie nicht hin,wenn ich mit Ihr im Staßenverkehr versuche zu Laufen,sie Zieht,dann gehe ich in die entgegengesetzte Richtung,dann folgt sie mir auch,aber wenn ein Auto,Laster,Buß,kommt spielt sie verückt und ist so schreckhaft das sie nicht weis damit umzugehen und konzentriert sich nicht auf mich,sondern nur auf die Fahrzeuge und sie schaut erschrocken,kann damit nicht fertig werden was da alles auf sie zu kommt,wie soll mann sich in diser Situation verhalten.Wenn ich stehen bleibe schaut sie sich das alles an was vorbei fährt und beim nachsten mal geht alles von vorne los.Hat sie als Welpe eine schte Erfahrung gemacht,da uns die Züchterrin schon sagte beim Spazierengehen war sie auch schon so schreckhaft,eier haben sie mit 11 Wochen geholt,hatten schon einen Bobtayl knapp 14 Jahre alt,der war nicht so,aber jeder Hund ist ja nicht gleich.Würden um hilfe bitten in diesn Fall. Vielen Dank! |
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Beantwortet von Marianne Hoyer (Profil ansehen)
Guten Abend!
Es kann durchaus sein, das Ihre Hündin in der Prägezeit schlechte Erfahrungen gemacht hat. In der Prägezeit sollte ein Welpe auch schon mit optische, akustische und taktile Reize konfrontiert worden sein. Je früher er dosiert neue Eindrücke bekommt, desto relaxter sieht er später seine Umwelt. Nun zum Thema "bei-Fuß-gehen". Ich unterscheide da immer das "bei-Fuß-gehen" und "an lockerer Leine gehen". Das erste verwende ich, wenn ich kurzfristig Stressituationen, wie z. B. eine Menschenmenge oder überall dort, wo neugierige, schnüffelnde Hundenasen nicht erwünscht sind. Dieses "bei-Fuß-gehen" geht aber nur kurzfristig, da der Hund hierbei sehr eng an meiner Seite geht und mich vorzugsweise noch anschaut. Wenn der Hund ohne zu ziehen an lockerer Leine gehen soll, übe ich das als erstes ohne Ablenkung mit ganz vielen Richtungswechsel. Der Hund sollte dabei an einer ca. 1,30 - 1,50 m langen Leine sein. Versuchen Sie es einmal damit, die Richtung sehr oft zu wechseln, ohne das der Hund schon zieht. So lernt sie es auf Sie zu achten und nicht mehr zu ziehen. Erst wenn diese Übung schon gut klappt, wird langsam immer mehr Ablenkung eingebaut, z. B. bitten Sie einen Bekannten sich als Jogger, Passant oder Fahrradfahrer ca. 15 Min. zur Verfügung zu stellen. Das bitte auch an unterschiedlichen Orten üben, denn ein Hund lernt ort- und situationsbezogen! Gehen Sie in kleinen Schritten voran, damit sich Ihre Hündin langsam dran gewöhnen kann. Dann in verkehrsruhigere Bereiche - Randlagen, usw. immer mehr steigern. Belohnen Sie jedes kleinste positive Verhalten mit Worten und Leckerchen. Dadurch verliert Ihre Hündin die Unsicherheit. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim üben! Sollten sich aus den Übungen noch weitere Fragen ergeben, können Sie mich gerne wieder kontaktieren. Herzliche Grüße! Marianne Hoyer |
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