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Kategorie: Angst (Trauma)

Frage: angst

Gefragt am 07.05.2010 12:35 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1027

mein hund hat angst im dunkeln.....stellt sogra den kamm auf auch wenn nur ein sack dort liegt..und knurrt ihn an....im hellen juckt es ihm keine bohne was kann ich dagegen tun, weil er zieht auch den schwanz ein und läuft rückwärts

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Antwort

Beantwortet von Hundetrain Janine Inoks (Profil ansehen)

Hallo, meine erste Frage wäre, wie alt ist Ihr Hund und wie lange ist er schon bei Ihnen? Wenn es sich noch um einen jüngeren Hund bis drei Jahre handelt, kann es immer mal wieder sein, dass die Hund hormonell bedingt, Verunsicherungen entwickeln. Einen Tag macht ihm der Sack nichts aus, an einem anderen Tag stellt der Sack eine große Bedrohung dar. Das verwächst sich mit der Zeit. Was man nicht machen sollte ist, "beruhigend" auf den Hund einzureden wie "ist doch nur ein Sack, ist doch nicht schlimm" denn dann schenke ich dem Hund in der für ihn besonderen Situation auch noch Aufmerksamkeit und somit bestärke ich dieses Verhalten. Das, was wir Menschen als beruhigen im Kopf haben, kommt beim Hund nicht so an. Wenn Sie merken ihr Hund hat ein Objekt ins Auge gefasst, was ihm nicht geheuer ist, dann gehen Sie hin und geben ihm, wenn das geht ein Sitz und Bleib und gucken Sie sich diesen Gegenstand einmal selber an, gehen danach wieder kommentarlos zu Ihrem Hund zurück und setzen Ihren Weg fort. Nehmen Sie dabei den Hund auf die abgewandte Seite, so dass Sie als Puffer zwischen Hund und Gegenstand sind. Oder aber machen Sie ihn für einen kurzen Moment irgendwo mit der Leine fest, wenn ein Sitz und Bleib in der Situation nicht möglich ist. Allgemein sollten Sie Dinge beachten wie, Sie gehen zuerst aus dem Haus raus, der Hund bleibt noch einen kurzen Moment drin, sie gucken schon einmal rechts und links und sagen ihm dann erst, er kann auch rauskommen. An uneinsichtigen Weggabelungen das gleiche, Hund absetzen in die Kreuzung gehen, einmal rechts/links gucken und der Hund darf nachkommen. So zeigen Sie ihrem Hund dass Sie sich um das "territoriale abchecken" kümmern - ein wichtiger Aspekt gerade wenn Verunsicherungen vorhanden sind. Ich hoffe ich konnte Ihnen fürs erste weiterhelfen, wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden. Mit freundlichen Grüßen, Janine Inoks - Leinenstolz.

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