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Beantwortet von Dorothea Bätz (Profil ansehen)
Sehr geehrter Fragender,
vermutlich haben Sie eine Hydrocele hernialis (Leistenbruchhydrocele). Eine Hydrocele ist eine Stauungszyste. Es gibt angeborene und erworbene Hydrocelen. Die Erworbenen kann man durch Verletzungen, Druck oder Entzündungen bekommen. Ich würde in dem Falle eine Api-Therapie (Therapie mit Bienenprodukten etwa Bienengift und Propolis)empfehlen. Sie dürfen allerdings keine Allergie gegen Bienenprodukte haben. Zusätzlich könnten Sie Enzyme zu sich nehmen z. B. Wobenzym.
Sie können die folgende homöopathische Therapie machen. Diese ist generell gut bei Zysten und Wasseransammlungen.
1 Woche lang 2 x 3 Globuli Apis mellifica (Bienengift)in der Potenz C 200 z. B. von DHU.
Danach 2 x in der Woche 3 Globuli täglich, ca 1 Monat lang.
Nach dieser Therapie würde ich mit einer höheren Potenz arbeiten und zwar mit Apis mellifica C 1000 1 x wöchentlich 2 Globuli bis zum Abklingen der Beschwerden.
Selbstverständlich müssen Sie Kontrollen bei Ihrem Arzt machen. Da es in dem Apis mellifica C 200 und C 1000 kein Stoff mehr, sondern nur reine Information vom Bienengift vorhanden ist, dürfte keine Allergie entstehen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei der Therapie.
Mit freundlichen Grüßen
Dorothea Bätz
Heilpraktikerin in Bad Staffelstein
www.naturopathie-baetz.de
Nachfrage
Sehr geehrte Frau Bätz,
ich danke Ihnen nochmal für Ihre Hilfe.
Ich habe die Therapieform umgehend umgesetzt. Ich bekam 2 Tage nach Beginn die Erstverschlimmerung, die war richtig heftig. Nach 1 Woche dann bin ich bis heute bei 2x wöchentlich 3 Globuli C200. Die Hydrozele habe ich seit 3 Jahren, wie lange dauert es denn bis die verschwunden ist? Bis jetzt ist im Umfang keine Veränderung sichtbar, aber die vorherigen Schwellungen sind alle weg. Insofern sehr gute Verbesserung.
Da gibt es noch etwas. Ich habe festgestellt, dass die Hydrozele nur ein Symptom ist. Die Grunderkrankung ist aber folgende: Im Februar 2008 hatte ich mich verhoben. Ich versuchte einen Ofen wegzurücken. Ich habe mich dabei nach links gedreht, und den Ofen nach rechts. Da machte es ratsch. Bauch tat weh, Leiste tat weh. Mit der Zeit wurde dann der linke Hoden immer grösser. Die Heilung war nicht vollständig. Seit der Zeit passiert mir das ständig, wenn ich etwas schweres heben muss tun die Leisten weh. Nach meiner ersten Anfrage habe ich mich wieder leicht verhoben und bin deshalb auch auf mich sauer.
Also die Frage: soll ich die Therapie (auch nach der erneuten Verhebung, diesmal auch rechtsseitig, aber bei weitem nicht so schlimm wie 2008) weiter so verfolgen oder muss ich nun was ändern? Und: Was kann ich gegen die Bauchzerrung machen, die damals mit auftrat? Die geht auch nicht richtig weg. Falls ich nochmal Geld bezahlen muss, sagen Sie mir bitte wie und wo. Aber da Sie nun meine Therapeutin sind, frage ich lieber Sie anstelle die Frage wieder in den Raum zu stellen.
Ich bedanke mich aufrichtig bei Ihnen
wünsche Ihnen Gottes Segen und verbleibe
mit freundlichem Gruss
Michael Brumme
Rückantwort
Lieber Herr Brumme,
machen Sie die Therapie für die Hydrocele weiterhin nach dem Plan. Sie haben damit bis dato gute Erfolge erzielt. Es scheint so, dass Sie die Hydrocele von einer Verletzung bekommen haben. Wann sie verschwindet, kann ich nicht sagen. Es ist immer individuell. Vermutlich wäre Ihre Hydrocele schon längst ausgeheilt, wenn Sie sich geschont hätten. Bei einem Leistenruch darf man nichts heben. Durch ständiges Heben verursachen Sie neue Verletzungen, Zerrungen und die Hydrocele kann somit nicht verschwinden. Schonung ist angesagt! Ohne Schonung wird es nicht besser. Kaufen Sie sich Traumeel Tabletten von Heel (3 x 1 Tbl.)und kühlen Sie die Leisten mit Eis (nicht direkt und nicht zu lange). Zerrungen sind sehr schlimm, langwierig, tun weh. In den Traumeel Tbl. gibt es u. a. Arnika. Sie ist gut bei Zerrungen. Sollte die Hydrocele nach einer abgeschlossenen Therapie mit dem Bienengift und nach Schonung immer noch persistieren, dann müssen Sie sie wohl operativ entfernen lassen. Normalerweise müssten Sie in meine Praxis kommen, damit ich meine Untersuchungen orthodox durchführen könnte.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag helfen. Ich verlange nichts von Ihnen. Gute Besserung!
Gruß aus Bad Staffelstein.
Heilpraktikerin Dorothea Bätz
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