Kategorie: Gynäkologie |
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Frage: Geschwollene und schmerzempfindliche Brüste nach Periode |
| Gefragt am 27.07.2011 08:15 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1094 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
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Beantwortet von Dr. med. Ralf Berg (Profil ansehen)
Liebe Patientin,
sie machen in der Tat schon einiges, und von den möglichen be- hebaren Ursachen haben sie ja schon einiges ausgeschlossen. Vielleicht haben Sie bei Ihren Recherchen im Internet bemerkt, das Sie kein Einzelfall sind und sich viele gerade jüngere Frauen mit diesen PMS-Beschweren herumschlagen. In diesem Zusammenhang würde ich auch Ihre jetzigen Brustschmerzen einordnen. Offenbaar reagieren sie ganz allgeimein sehr stark auf Hormonveränderungen und insbesondere nach ihrer Symptomschilderung auf Östrogene. Ich meine dass eine Hormonüberprüfung Sie nicht weiterbringen wird. Man kann erwarten, dass ihre Spiegel sich am oberen Ende der Normwerte bewegen werden, und ihr Körper dies entsprechend spürt. Was kann ich Ihnen also raten: 1. Ganz praktisch (auch wenn Sie dies möglicherweise schon selbst umgesetzt haben) versuchen Sie Ihren Busen zu stützen z.b. mit einem SportBH der die Bewegungen reduziert. 2. Würde ich Ihnen raten statt der synthetischen Hormone, Pyhtohormone (z.b. Cimicifuga, Agnus casti) einzunehmen. Sollten Sie dies auch schon alles versucht haben, können auch mitunter Homöopathischen Mittel deutlichen Besserungen erzielen, die mit den schulmedizinischen Pillen nicht erreicht werden. 3. Auch wenn es nur ein schwacher Trost ist, mit zunehmenden Alter nehmen diese Beschwerden gott sei Dank ab. Auch nach einer Schwangerschaft scheint bei den meistetn Frauen die Reaktion auf Hormone nicht mehr so heftig auszufallen. 4. Ich finde, dass Sie, außer die Empfehlungen unter Punkt 2 eigentlich nicht mehr tun können. Auf keine Fall würde ich Ihnen raten den Urlaub abzusagen, denn ich meine zwischen den Zeilen durch zuspüren, dass Sie nicht nur wegen den PMS Beschwerden ganz schön unter Druck stehen. Wenn auch schon die Mißempfindungen nicht abgestellt werden können, so sind diese doch in einer allgemeinen entspannten Situation leichter zu ertragen. Ich bedaure Ihnen keine Wundertherapie anbieten zu können, kann Ihnen aber versichern, dass ihre Beschwerden öfters vorkommen und im engeren Sinne nicht medizinisch "pathologisch" sind, sondern eher Ausdruck einer ausgeprägten weiblichen Fruchtbarkeit, was ihrem Lebensalter ja entspricht. Mit freundlichen Grüßen Dr. R. Berg |
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