Kategorie: Dermatologie |
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Frage: Probleme mit Haut |
| Gefragt am 25.08.2011 22:22 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1015 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
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Beantwortet von Dr. med. Ralf Berg (Profil ansehen)
Sehr geehrter Ratsuchender,
Leider ist die Qualität der Abbildung nicht so gut, aber mann kann doch erkennen, dass ihre Haut seborrhoisch, dh. sehr viel Talg absondert. Die tiefen Löcher die sie beunruhigen, sind vermutlich die Ausführungsgänge diese Talgdrüsen, die als "Löcher" imponieren, das die restlich Haut aufgeschwollen ist. Die Diagnosen von den Fachärzten sind so unterschiedlich nicht, was ich Ihnen erklären möchte. Sie sind sich einig, das es sich um ein Ekzem = einen Ausschlag der Haut, ohne ein äußere Ursache handelt. Der eine beschreibt mit Seborroisch das Aussehen des Ekzem (eher fettig/talgige Haut) der andere beschreibt mit atopisch eher die Ursache des Ekzems. Atopisch= aufgrund genentischer Disopsition aus endogener Ursache. Was kann man machen: 1. Entfetten Hautreinigen. Nehmen sie aus einer Kosmetikserie die entsprechenden Hautreinigungscremes und renigen Sie damit 2-3 mal Ihre Gesichtshaut. 2. behandeln Sie mit Salbe nur nach einem Schema, ich habe den Eindruck, dass in den nur 3 Wochen ganz viele Cremes mit sehr verschiedenen Inhalten in sehr kurzer Zeit aufgetragen wurden. Das kann das Eigenregulationssystem der Haut überfordern. Da die Ursache der Hautveränderungen beim Ekzem nicht bekannt ist, man aber vermutet, dass Immunsystem und Nahrungsmittel mitverantwortlich für die Auslösung sind, könnten Sie ab sofort mit einer Nahrungsallergenkarenz beginnen. Entweder lassen Sie sukzesive Nahrungsbestandteile weg, die im Verdachtstehen Ekzeme auszulösen: (Schokolade Süsigkeiten Kakau, Pilze, Zitrusfrüchte) oder Sie gehen den meist sinnvolleren Weg eines Neuaufbaus. Sie essen für ca.4-5 Tage nur gekochten Reis und trinken Tee, beobachten ob die Haut besser wird. Wenn ja schrittweise ein Nahrungsmittel mit dazunehmen. Sehr aufwändig, aber diese kann man privat natürlich ohne weiteres machen. Ansonsten muss ich Ihnen raten, wenn gar keine Therapie anschlägt, sich mit den bisherigen Befunden und Therapieversuchen in der dermatologischen Ambulanz eines Krankenhauses vorzustellen. Mit vielen Grüßen Dr. R. Berg |
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