Kategorie: Sportmedizin |
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Frage: Knochenödem vor Streßfraktur |
| Gefragt am 19.07.2009 16:48 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1076 |
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Ich habe ein im Kernspin diagnostiziertes Knochenödem an beiden Füssen( Mittelfuss,Fusswurzel) |
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Beantwortet von Christian Klein (Profil ansehen)
Hallo Bernd,
Deiner Beschreibung nach handelt es sich tatsächlich um ein Knochenödem bzw. Ermüdungsreaktion, welches durch übermässige Belastung entstanden ist und in der Tat bei Fortschreiten ohne Behandlung zu einer Stressfraktur führen kann. Wenn eine zu hohe punktuelle Belastung des Mittelfusses auftritt, sollte untersucht werden, ob z.b eine Schwäche des Fussgewölbes also ein Spreiz- oder Plattfuss besteht. Dann kann durch die richtigen Sportschuhe oder besser Sporteinlagen nach individuellem Abdruck eine Entlastung beim Sport erreicht werden An Medikamenten gibt es noch die Möglichkeit Calcitonin als Nasenspray (Karil) zu verwenden, allerdings ist das etwa 100€ teuer und wird ungern verschrieben. Spritzen bringen keinen Effekt, manche Orthopäden bieten Magnetfeldtherapie zur verbesserten Knochendurchblutung mit möglicherweise Erfolg an, muss aber auch selbst bezahlt werden. Meine Empfehlung : 1. Falls durch einfache Schonung ohne Squash keine Besserung eintritt, Sporteinlagen und Calcitonin Nasenspray 2. Kernspinkontrolle frühestens 3 Monate nach dem ersten oder besser 6 Monate Gruss und gute Besserung, Dr. Ch. Klein |
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