Kategorie: Sportmedizin |
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Frage: Hämatom |
| Gefragt am 14.12.2011 16:48 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1034 |
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Sehr geehrter Herr Doktor, |
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Beantwortet von Dr. med. Ive Schaaf (Profil ansehen)
Guten Abend,
Ein Hämatom wird besser resorbiert, wenn Druck ausgeübt wird so wie der Sportmediziner dies jetzt empfohlen hat. Von der zusätzlichen Anwendung von Cremes ist wenig bis gar nichts zu erwarten. Die Wirkstoffe sind zwar theoretisch richtig, dringen aber tatsächlich nicht tief genug ein. Die Wirksamkeit, die der Patient erfährt, ist in der Refel eher durch die Creme an sich als durch den Wirkstoff bedingt. Daher empfiehlt es sich, wenn schon, denn schon die Creme oder das Gel im Kühlschrank aufzubewahren. Das gilt auch für Exhirud. Und das gilt vor allem nach dieser Zeit, denn die Einblutung ist ja mittlerweile vom Körper schon im Abbau begriffen. Mit einer Kompression muss man nachts vorsichtig sein. Es kann zur Stauung kommen und man muss sehr gut den möglichen Nutzen gegen eventuelle Komplikationen abwägen. Tendenziell würde ich die Kompression tagsüber empfehlen und nachts eine Pause machen. Was die Physiotherapie betrifft, so kann Lymphdrainage durchaus positive Effekt zeigen. Aber abgesehen davon machen Sie schon alles was sinnvoll und möglich ist. Was den weiteren Verlauf betrifft, so kann es trotz bester Behandlung zu Einschmelzungen kommen, die dann entlastet werden müssen, wenn sie anfangen sich zu überwärmen oder zu schmerzen. In solchen Fällen ist davon auszugehen, dass sich Fettgewebe in den Bluterguss gemischt hat und daher der vermeintliche Bluterguss eben kein reiner Bluterguss ist und deshalb unter Umständen auch nicht vollständig vom Körper abgebaut werden kann. Hilft Ihnen das oder haben Sie weitere Fragen? Dr. Schaaf
Nachfrage Rückantwort |
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