Kategorie: Orthopädie |
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Frage: MRT BEFUND |
| Gefragt am 09.09.2011 12:24 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1035 |
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Ich habe eine Beurteilung von mein MRT Bekommen. |
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Beantwortet von Christian Welsch (Profil ansehen)
Sehr geehrter Fragesteller,
Der Conus medullaris entspricht dem Ende des Rückenmarks, dieser steht bei Ihnen auf Höhe des 2.Lendenwirbelkörpers, also etwas tiefer als beim Durschnittserwachsenen , wo er beim 1. LWK endet. Die Wirbelkörper stehen gerade übereinander (Alignment) , die erfassten Wirbelkörper sind zusammengesackt durch Verschleiß oder Brüche. Die Bandscheibe zeigt zwischen dem 5 Lenden- und dem 1. Steißbeinwirbel einen Prolaps (Vorwölbung in Richtung Rückenmark) unter Einriß des Faserrings der Bandscheibe, Ohne daß dadurch im Röntgenbild ein direkter Druck auf die umliegenden wichtigen Strukturen entsteht. Eine Osteochondrose ist an der Wirbelsäule ein Umbauvorgang, bei dem durch die Abnahme der Federwirkung der Bandscheiben die Wirbelkörper den Druck abfangen müssen und dadurch abflachen. Dies führt zu knöchernen Aussziehungen am Übergang zur Bandscheibe (Spondylophythen) und zum vermehrten Verschleiß der Zwischenwirbelgelenke (Spondylarthrose) Wird durch diese Umbauprozesse der Rückenmarkskanal eingeengt, spricht man von einer Spinalstenose, engt es die Nervenaustrittspunkte ein, ist es eine Foraminale Enge. Ihr Orthopäde wird sich die Bilder anschauen und Ihnen wahrscheinlich eine Physiotherapie verordnen. Von dem was sie Beschreiben und was der befund sagt, ist das noch kein Grund für eine Op. Kann aber nur der beurteilen, der sie untersucht und die Bilder anschaut. Hoffe ich konnte Ihnen helfen Gute Besserung C.Welsch |
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