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Kategorie: Orthopädie

Frage: Bandscheibe

Gefragt am 02.02.2011 22:03 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1022

Hallo

ich bin 29 Jahre und bei mir wurden vor 2 Jahren Bandscheibenvorwölbungen im LWS und HWS-Bereich mit Atrhotischen Veränderungen, chronische Lumboischilagie bdsund ein chronische Neuroborreliose festgestellt. Mal habe ich extreme Schmerzen und mal nicht. Ich habe viel Krankengymnastik und Rückenschule gemacht.
Mein letzter Orthopäde hat auf die Frage ob ich wieder oder jemals wieder reiten darf mit einem \"Nein\" geantwortet.
Was halten Sie davon? Ich kann einfach nicht ohne Pferd und ich bin total hippelig, möchte sogerne wieder reiten.

MFG

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Olaf Stephan (Profil ansehen)

Sehr geehrter Fragender,

Reiten ist natürlich nicht gerade der Sport, den ich ihnen vordergründig bei den o. g. bekannten Diagnosen empfehlen würde, aber ich könnte es Ihnen auch nicht explizit verbieten. Offenbar ist bislang noch kein manifester Bandscheibenvorfall vorhanden und die Behandlung der Neuroboreliose kann sich über längere Zeit hinziehen (Monate bis Jahre), des weiteren treiben Sie wohl auch ausreichend Ausgleichsport. Wenn Sie die optimale Technik des reitens gut beherrschen, hält sich die Belastung der Wirbelsäule in vertretbaren Grenzen, allerdings sollten Sie extreme Stoßbelastungen, wie z. B. beim Sprungreiten vermeiden. Sollten Sie bemerken, dass durch das reiten die Beschwerden seitens der Wirbelsäule zunehemen, müßten Sie ggf. die Dauer der Sportausübung reduzieren oder das ganze insgesamt noch einmal überdenken, ansonsten hätte ich keine weiteren Bedenken, Sie müssen es einfach einmal ausprobieren und ich verstehe auch Ihren Wunsch den geliebten Sport weiter auszuüben, ich sehe hierbei auch durchaus positive Aspekte in Bezug auf die weitere Krankheitsentwicklung. Natürlich sollten Sie auch weiterhin regelmäßig den Ausgleichsport betreiben. Mit freundlichen Grüßen O. Stephan.

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