Kategorie: Neurologie / Nervenheilkunde |
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Frage: INSIDON 50 |
| Gefragt am 22.02.2010 17:20 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1025 |
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Beantwortet von Dr. med. Susanne Plotz (Profil ansehen)
Liebe Fragende,
ich kann Ihre Sorge gut verstehen und möchte Ihnen auf diesem Wege so gut es geht helfen. Das Medikament Insidon ist in der Tat ein Antidepressivum (also ein Mittel gegen Depressionen). Es wird vor allem eingesetzt bei Patienten, die Angststörungen haben und bei so genannten somatoformen Beschwerden. Das heißt: der Betroffene hat seelische Probleme, die sich in körperlichen Beschwerden äußern (zum Beispiel Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden). Einige der von Ihnen beschriebenen Beschwerden lassen sich möglicherweise auf die Nebenwirkungen des Medikamentes zurückführen. Dazu zählen unter anderem: Müdigkeit (besonders bei Beginn der Behandlung), Schwindel, Benommenheit, Unruhezustände, erniedrigter Blutdruck (das könnte das Frieren erklären) oder auch Nebenwirkungen des Magen Darm Traktes wie z.B. Verstopfung. Leider weiß ich nicht, inwiefern Sie diese Beschwerden schon vor Einnahme des Medikamentes hatten, denn Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird sicher einen Grund gehabt haben, Ihnen genau dieses Mittel zu verordnen. Es ist möglich, dass Ihre Beschwerden Ausdruck einer Angst- oder Panikattacke sind, aber das lässt sich auf diesem Wege nicht genau sagen, da ich nicht persönlich mit Ihnen sprechen kann. Zu Ihrer Frage, ob das Medikament stark ist: grundsätzlich hat jedes Medikament, egal ob stark oder nicht, seine möglichen Nebenwirkungen. Aber Sie haben dieses Medikament von Ihrem Arzt verschrieben bekommen, damit es Ihnen hilft und daher sollten Sie es auf keinen Fall eigenmächtig absetzen. Am besten wäre es, wenn Sie nochmals mit Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden sprechen. Dieser kann dann besser einordnen, ob es sich dabei um Nebenwirkungen handelt und ob eventuell ein anderes Medikament besser geeignet wäre für Sie. Grundsätzlich spricht aber erstmal nichts gegen die Einnahme. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen Alles Gute, herzliche Grüße Ihre Susanne Plotz Weitere Fragen zum Thema "Neurologie / Nervenheilkunde" lesen! |
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