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Inisidon / Opipramol

Gefragt am 04.04.2012
20:19 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 7539 | Bewertung 5/5

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Ende letzten Jahres bin ich incl. einer Reha-Maßnahme
arbeitsunfähig. Diagnose: leichte depressive Episode.
Nachdem ich diverse Antidepressiva (Cyprilax/Venlafaxin/Cita-
lopram)nicht vertragen habe (Gesamteinnahmedauer: 6 Wochen),
hat mir mein Facharzt (Psychotherapeut) nun Opipramol ver-
ordnet. Ich habe 1 Woche 100 mg (Morgens und mittags) genommen
und nun seit 4 Tagen auf 150 mg (plus 50 mg abends). Die
vermeindlichen Nebenwirkgungen waren erträglich. Obwohl das
Medikament beruhigend und angslösend wirken sollen, geht es
mir in der 2. Einnahmewoche wechselhaft schlecht. Zwar sind
die körperlichen Symptome zurück gegangen (bis auf meine
Tinnitus-Ohrgeräusche - die sind seitdem in Höchstform), aber meine Stimmung
ist wieder ganz unten angelangt (das war schon mal besser).
Habe ich zu schnell aufdosiert? Oder sind das Nebenwirkungen,
die ich hinnehmen muss und die sich dann bald legen?
Gleichzeitig zu der Medikation versuche ich, die eigene
Mobilisation wieder in Gang zu setzen (Joggen, Gartenar-
beit, Freunde treffen, et.). All das, erfordert aber jedes
Mal erhelbliche Kraftanstrengung (physisch und psychisch),
und hat bislang noch nie auch nur ein bisschen Nachhaltig-
keit gehabt.
Was kann ich anders oder besser machen?
Freundliche Grüße!

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 04.04.2012
20:19 Uhr
- Anonymisiert - Anonymisiert
Dieser Experte ist momentan nicht aktiv.
Beantwortet am 04.04.2012 21:33 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 7539 | Bewertung 5/5

Antwort unseres Experten

Sehr geehrter Fragesteller, wenn ich Ihre Frage richtig verstehe, beziehen Sie sich auf die Verträglichkeit des Ihnen verabreichten Präparates. Opipramol gehört zur Gruppe der trizyklischen Antidepressiva, welche gemeinhin ein geringes Abhängigkeitspotenzial bergen.

Ein Faktor, der speziell im Hinblick auf dieses Präparat zu beachten ist, besteht in der Problematik, dass es bei einer Dosisveränderung bzw. dem Aus- oder Absetzen der Einnahme zu einer Art Umkehrwirkung des Effektes kommen kann. Sie erwähnen, das Präparat innerhalb der letzten 4 Tage aufdosiert zu haben. Ist dies in Absprache mit Ihrem Facharzt erfolgt oder haben Sie diese Aufdosierung autonom vorgenommen?

Ihre Frage nach den Nebenwirkungen lässt sich insofern aus dem Kontext beantworten: Eine stimmungsaufhellende Wirkung tritt bei der erwähnten Dosierung in der Regel innerhalb der ersten ein- bis drei Wochen ein ...



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