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Kategorie: Neurologie / Nervenheilkunde

Frage: Hände und Arme kribbeln

Gefragt am 01.04.2011 10:08 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1026

Kribbeln der Arme und Hände hauptsächlich in Ruhestellung. Teilweise brennende Schmezen in Armen. Sporadisches Muskelzucken.
Ab und zu Rückenschmerzen im Schulterbereich, manchmal in Lendenwirbelsäule, eher brennende Schmerzen
Wortfindungsstörung und Gedächtnisprobleme seit ca. 3/4 Jahr.
Bluthochdruck seit 2 Jahren. Kreatininwerte im Grenzbereich. Kreatinin-Clearance bei letzer Kontrolle zu niedrig.
Schlafprobleme, Tagesmüdigkeit
Nehme L-Thyroxin 75 mg, da leichte Schilddrüsenunterfunktion
zentrale Facialislähmung links vor 2 Wochen. MRT des Kopfes ohne Befund.
Gefühl häufig auf Toilette zu müssen (keine Blasenentzündung)
Heiserkeit, Mundtrockenheit. Halsschmerzen nach längerem Sprechen. Ab und zu Hustenanfälle.
Reflexe lt. Neurologe okay. Nervenleitgeschwindigkeit linker Arm vermindert, lt. Neurologe leichtes Karpaltunnelsyndrom.
Arzt vermutet Virus. Hatte keinen Zeckenbiss, aber als Kind Windpocken und mein Sohn hatte vor 2 Jahren die Windpocken. Hausarzt hat aber keine entsprechende Untersuchung vorgenommen.
Sagt Halsschmerzen kommen von Facialisparese und der Rest vom Virus.

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ive Schaaf (Profil ansehen)

Den Zeckenbiss müssen Sie nicht bemerkt haben, das ist häufig so.

Die Idee, eine so genannte Neuroborreliose als Spätfolge eines Zeckenbisses auszuschließen ist richtig. Dazu muss "Nervenwasser" untersucht werden, eine Blutuntersuchung reicht in dem Fall nicht. Das Gleiche gilt für die Untersuchung auf einen Spätschaden durch das Windpockenvirus, die so genannte Zoster Neuropathie. Beide kommen in Frage, beides muss man jetzt ausschließen, der richtige Ansprechpartner dafür ist der Neurologe.

Gut Besserung!

Dr. Schaaf

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