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Kategorie: Innere Medizin

Frage: Tumormarker M2-PK stark erhöht

Gefragt am 03.12.2011 12:15 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1033

Ich muss mich dringend an Sie wenden. Mein Problem:

Ich bin männlich 40 Jahre alt und habe mir selbst mein Blut testen lassen und folgende Werte erhalten.


Tumormarker


CEA 0,6 norm kleiner 5
CA 19-9 7,2 norm kleiner 37
CA 72-4 kleiner 0,8 norm kleiner 3,5
CA 125 7,4 norm kleiner 35
SCC 0,2 norm kleiner 2
NSE 12,5 norm kleiner 18,3
Cyfra 0,35 norm kleiner 2,9
Pro-GRP 11,00 norm kleiner 46
LDH 146
CRP kleiner 0,03


M2-PK 22,7 norm kleiner 15


Ich habe zur Zeit Sodbrennen und ein Brennen in der Magengegen, sowie ein Druckgefühl
Auf der Brust. War schon bei einem Gastroenterologen mit Ultraschall, soweit in Ordnung.

Letztes Jahr im Oktober wurden Magenspiegelung, Darmspiegelung, die Lunge geröntgt und
ein MRT-MRCP gemacht und Ultraschall sämtlicher Bauchorgang. Alles in Ordnung. Ich hatte letztes
Jahr ähnliche Beschwerden und einen erhöhten Tumormarker CA 72-4 von 7,2. Der ging nach einiger Zeit wieder zurück.
Deshalb die ganzen Untersuchungen letztes Jahr.

Auch im Januar und Mai 2011 wurde der M2-PK Test im Blut gemacht. Wert beide Male bei 15,0 (Norm kleiner 15,0).

Jetzt ist der Wert so stark angestiegen. Zeugt das auf einen Krebs hin ?? Wenn ja, wo sollte ich schnellstmöglich suchen lassen ??

Habe so starke Angst davor.


Vielen Dank für Ihre Hilfe.

T.P.

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ive Schaaf (Profil ansehen)

Guten Morgen,

für Ihre Anfrage möchte ich Sie gern auf die beiden folgenden Seiten verweisen:

http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/m/M2-PK.htm
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/t/Tumormarker.htm

Wie Sie sehen, kommt M2-PK als Marker für mehrere Tumoren in Frage.
Bitte besprechen Sie die weiteren Schritte mit Ihrem Internisten vor Ort. Die Reihenfolge der Untersuchungen zur weiteren Abklärung richtet sich nach verschiedenen Faktoren
- ihren Beschwerden
- der Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Tumorart bei Ihrem Geschlecht und Alter und ggf. Ihrer Familienanamnese,
- der Belastung durch die Untersuchungen.

Ich gehe davon aus, dass man Ihnen folgende Maßnahmen vorschlagen wird:
- Röntgen Lunge
- Urologische Untersuchung einschl Ultraschall Prostata und Niere
- Sonographie des Bauches mit besonderem Augenmerk auf dem Pankreas
- Gastroskopie
- Koloskopie

Danach wird man ggf. über weitere Schritte entscheiden - MRT Lunge/Thorax und/oder MRT Abdomen/Becken.

Hilft Ihnen das oder möchten Sie nachfragen?

Dr. Schaaf

Nachfrage
Hallo,

gehen Sie davon aus, dass trotz Untersuchungen vom Oktober 2010 (MRT, Ultraschall, Koloskopie, Magenspiegelung) etwas gefunden wird ??

Rückantwort
Ich gehe davon aus, dass sich eine gutartige Erklärung für die Erhöhung des Wertes finden wird.
Aber Ihre Frage geht sicher dahin, ob man die Untersuchungen jetzt wiederholen muss und die Antwort ist "Ja".

MfG Dr. Schaaf

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