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Kategorie: Innere Medizin

Frage: Stechender Schmerz, Übelkeit, Durchfall

Gefragt am 02.12.2011 23:20 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1026

Sehr geehrte Frau Doktor, sehr geehrter Herr Doktor,

seit ca. einem halben Jahr habe ich folgendes Problem:

Schmerzen \\\"genau\\\" in der rechten Seite des Bauches, also unter den Armen in Höhe des Bauchnabels, verbunden mit ständiger Übelkeit, gelegentlichen Würgereiz, Durchfall (hellfarbiger Kot, ganz selten auch mal Blut im Kot). Die Schmerzen machen sich beim Atmen gelegentlich bemerkbar. Ich habe den rechten Bauchbereich einmal selber abgetastet. Wenn ich tiefer reindrücke beim abtasten und dabei einatme, merke ich einen stechenden Schmerz. Ferner habe ich ständig Durchfall und bemerke eine Zunahme des Bauchumfanges, obwohl ich ganz normal esse. Eine Gewichtsreduzierung findet nicht nicht statt.

Ich mache mir ernsthafte Gedanken und habe Angst zum Arzt zu gehen.Auch aus dem Grund das ich meinen Arbeitsplatz verloren habe, ist es mir wirklich zu teuer, die Praxisgebühr zu bezahlen. Ich muß halt zusehen, wie ich mit dem geringen Arbeitslosengeld 1 auskomme. Sollten Sie mir jedoch zu einem Arztbesuch raten, werde ich diesen vornehmen.

Ganz herzlichen Dank im voraus.

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ive Schaaf (Profil ansehen)

Guten Abend,

in der rechten Bauchhälfte in Höhe Bauchnabel findet sich der Druckschmerz für die Leber, die Galle und die Bauchspeicheldrüse.
Auch der helle Kot spricht für eine Störung der Bauchspeicheldrüse.
Übelkeit und Würgereiz treten am ehesten in Verbindung mit Veränderungen am Magen auf. Solche Veränderungen müssen keinen eigenständigen Schmerz machen, der sonst eher in Bauchmitte oberhalb des Nabels und nicht rechts zu finden wäre.
Die Vermehrung des Bauchumfanges kann für eine solide Veränderung im Bauchraum stehen oder auch für eine Wasseransammlung.
Auch wenn Sie finanziell in einer schlechten Situation sind, würde ich Ihnen dringend zum Arztbesuch raten. Ihre Schilderung klingt nicht einer vorübergehenden Befindlichkeitsstörung, sondern nach einer anhaltenden bzw zunehmenden Erkrankung. Ein solcher Befund muss abgeklärt und gezielt behandelt werden.
Sie haben keine Chance, allein mit Hausmitteln oder einer Ernährungsumstellung zurecht zu kommen.

Falls Sie weitere Fragen haben, stellen Sie sie bitte.

Gute Besserung

Dr. Schaaf

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