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Starke Schmerzen in Rücken und Flanke und Front im Bereich der untersten beiden Rippen vor allem beim Laufen

Gefragt am 01.02.2017
02:37 Uhr | Einsatz: € 60,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 673 | Bewertung 5/5

 

Hallo,

ich habe eine Anschlussfrage zu einer hier bereits im März gestellten Frage.
Hier ist ein Link zu meiner vorherigen Frage, damit die Vorgeschichte bekannt ist:
https://frag-einen.com/arzt/orthopaedie/sehr-starke-rueckenschmerzen-vor-allem-beim-laufen-502247.html

So ging es weiter:
Nach meiner Rückkehr nach Deutschland sind die oben beschriebenen Schmerzen innerhalb von ca. 3-4 Tagen verschwunden und blieben auch einige Zeit weg bzw. traten nur noch sporadisch auf.
Deshalb habe ich zunächst nichts weiter unternommen.

Ende August wurden sie allerdings wieder viel stärker, auch wieder vor allem beim längeren Laufen, beim Stehen und auch im Sitzen. Im Sitzen fangen sie allerdings nicht massiv an in der Regel, sondern sind nur da, wenn sie vorher durch Laufen oder stehen schon aufgetreten sind. Am stärksten sind sie beim Laufen.
Wenn ich beim Sitzen allerdings leicht schräg sitze, so dass die linke Flanke an der Rückenlehne gestützt wird, bringt das meist etwas Erleichterung.
Ansonsten sind die Schmerzen weiterhin, wie in meiner vorherigen Frage beschrieben, mit dem kleinen Unterschied, dass sie nicht nun nicht nur vor allem von der Wirbelsäule ausgehend in die linke Flanke sind, ich habe vielmehr den Eindruck, dass sie eher links in der Flanke auf Höhe der beiden unteren Rippen beginnen und dann in den Rücken und in den Brustkorb ausstrahlen.

Da die Schmerzen wieder kamen, bin ich Anfang September dann zum Orthopäden, der geröntgt hat, was komplett unauffällig war. Der Arzt ging von einer Bewegungsstörung der Rippen aus und sich deshalb verkrampfender Muskulatur.
Er verordnete manuelle Therapie, 10 Sitzungen. Nach 7 Sitzungen waren die Probleme fast weg, zumindest schien es so. Kurz darauf war ich für einen Monat in den USA, wo ich erneut recht viel gelaufen bin (ca. 12-15km täglich) und die Schmerzen kamen schon nach 2-3 Tagen mit voller Wucht zurück.
In den USA bin ich zunächst zum Chiropraktiker, danach waren die Schmerzen auch zunächst für 2-3 Tage besser, kamen aber erneut wieder, wieder in voller, teils unerträglicher Stärke. Meine Frau meinte,ich sei teilweise leichenblass vor Schmerzen gewesen.
Deshalb bin ich dann in den USA zu einem "normalen" Arzt, in eine sehr gut bewertete, sog. "Walk-Inn-Clinic" in Orlando. Der Arzt dort diagnostizierte einen entzündeten Nerv und spritze mir Dexamethason sowie ein zweites Mittel, dessen namen ich vergessen habe, das er aber als aus der selben Wirkstoffgruppe wie Ibuprofen, nur um ein mehrfaches stärker, beschrieb.
Außerdem verschrieb er mir eine Therapie mit Prednisolon Tabletten, beginnend mit 60mg und dann nach und nach abnehmend für 14 Tage sowie Diclofenac. In den ersten drei Tagen nach den Injektionen waren die Schmerzen komplett weg, auch wenn ich in den vergangenen Monaten immer mal wieder gedacht hatte "das ist ja nichts mehr" - SO gut wie nach den Injektionen hatte ich mich schon ewig nicht mehr gefühlt. Auch das Prednisolon schien seinen Dienst zu tun, am 4 Tag nach den Injektionen kamen die Schmerzen zwar sehr leicht wieder, nahmen aber dann im Verlauf der weiteren Therapie beständig wieder ab.
Gegen Ende des Aufenthaltes in den USA, in den letzten 2-3 Tagen, kamen sie allerdings wieder, wenn auch nicht mehr annähernd so stark wie vorher und nach der Rückkehr nach Deutschland traten sie kaum noch auf, allerdings bin ich hier natürlich auch wieder viel weniger gelaufen.

Im Dezember war ich in der Schweiz, habe Winterwandern in den Bergen gemacht, was auch weitestgehend problemlos ging.

Nun war ich aber vor 10 Tagen wieder im Disneyland Paris, bin viel gelaufen und die Schmerzen waren wieder voll da. Seltsamerweise aber nur am 1. und 3. Tag, am 2. hatte ich keine Probleme. Und seitdem sind sie wieder latent vorhanden, mal etwas mehr, mal weniger, beim Stehen, Laufen und Sitzen. Beim Liegen verschwinden sie allerdings innerhalb von wenigen Minuten.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass ich aktuell vor links direkt unter dem Rippenbogen eine kleine Schwellung habe, bin mir aber nicht sicher, da ich stark übergewichtig bin, ist das nur schwer zu sagen, ob da wirklich was geschwollen ist. Leicht druckempfindlich (aber nicht sehr) ist die Stelle auf jeden Fall.

Aus der ganzen Geschichte ergeben sich für mich folgende Fragen:
1. Geben die weitere Entwicklung, die versuchten (und alle nur kurz von Erfolg gekrönten) Behandlungsmethoden etwas Aufschluss darüber, was jetzt wirklich die Ursache sein könnte?
2. Ich habe ziemlich Angst inzwischen, dass die Ursache gar nicht in orthopädischer Natur ist oder in entzündeten Nerven liegt, sondern eher organisch ist. Vor allem habe ich Panik vor einem Bauchspeicheldrüsentumor, da ich gelesen habe, dass der öfter mal mit gürtelartigen Schmerzen in Rücken, Oberbauch und Brustkorb einher geht (allerdings habe ich kein einziges der anderen dem zugeschrieben Symptome). Kann man so etwas dramatisches ausschließen?
3. Wie soll ich nun weiter vorgehen? Welcher Arzt wäre der nächste Ansprechpartner? Erst doch wieder zum Orthopäden oder lieber zu einem Internisten?

Noch ein paar Infos zu meiner Person um etwaige Risikofaktoren besser einschätzen zu können_
Ich bin 40 Jahre alt.
Stark übergewichtig (ca. 130kg auf 185cm) seit ich in Folge einer neu aufgetreten Epilepsie 2011 entsprechende Medikamente nehmen muss.
Nichtraucher (habe auch nie geraucht)
Trinke wenig Alkohol, vielleicht 2-3x mal überhaupt nur im Monat, manchmal auch über mehrere Monate gar keine
Vorerkrankungen: Epilepsie, Schilddrüsenunterfunktion

Vielen Dank vorab für die Beantwortung dieser langen Anfrage!

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 01.02.2017
02:37 Uhr
Dr. med. Frauke Gehring Dr. med. Frauke Gehring Beantwortet am 01.02.2017
07:33 Uhr

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Beantwortet am 01.02.2017 07:33 Uhr | Einsatz: € 60,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 673 | Bewertung 5/5

Antwort von Dr. med. Frauke Gehring (Frage zu Innere Medizin)

Guten Morgen,

1.) Das Ansprechen auf die Therapie zeigt deutlich, dass das Problem im Bereich der Wirbelsäule liegt. Ich gehe immer noch von einer Nervenirritation aus, die man natürlich im Röntgenbild nicht sieht ...



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