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Dauerhafte Einnahme von Marcomar und Nebenwirkungen

Gefragt am 15.08.2009
23:52 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 6207 | Bewertung 4/5

 

Meine Frau (37) nimmt seit ca. 5 Jahren Marcomar aufgrund einer diagnostizierten Lungenembolie ein.
Meine Frage ist, ob auf Dauer auch psychische (Depressionen , Traurigkeit, ect.) Nebenwirkungen auftreten können.

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 15.08.2009
23:52 Uhr
Dr. med. Susanne Plotz Dr. med. Susanne Plotz Beantwortet am 17.08.2009
13:25 Uhr

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Beantwortet am 17.08.2009 13:25 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 6207 | Bewertung 4/5

Antwort von Dr. med. Susanne Plotz (Innere Medizin)

Lieber Fragende,

ich nehme an, dass es sich bei dem Medikament um Marcumar handelt. In der Tat gibt es eine ganze Reihe von Nebenwirkungen, die in der Fachinformation aufgeführt sind. Viele davon beinhalten Blutungen, die sich natürlich aufgrund der Wirkweise erklären lassen.
Dazu zählen unter anderem:
Herz: Blutungen im Bereich des Herzbeutels
Nasenbluten, Zahnfleischbluten
Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, auch Durchfall
Blut im Urin
Hautveränderungen (Ausschlag z.B.)
Blutungen in Gelenke und Muskeln
Ausgedehnte Blutergüsse nach Verletzungen
Auch das Nervensystem kann betroffen sein im Rahmen von Einblutungen.
Über Depression und Traurigkeit als Nebenwirkung ist nichts bekannt. Allerdings kann natürlich die ganze Situation einer langen Einnahme als solches oder eventuell auftretenden andere Nebenwirkungen auch zu Sorgen und Ängsten führen, wie auch die Angst vor einer erneuten Lungenembolie.
Bitte konsultieren Sie oder Ihre Frau einen Arzt, um die Ursache dafür herauszufinden.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen und Ihrer Frau Alles Gute.
Herzliche Grüße
Susanne Plotz

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