Kategorie: Innere Medizin |
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Frage: Dauerhafte Einnahme von Marcomar und Nebenwirkungen |
| Gefragt am 15.08.2009 23:52 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1121 |
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Bewertung: 4,0 (von 5 Sternen)
Meine Frau (37) nimmt seit ca. 5 Jahren Marcomar aufgrund einer diagnostizierten Lungenembolie ein. |
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Beantwortet von Dr. med. Susanne Plotz (Profil ansehen)
Lieber Fragende,
ich nehme an, dass es sich bei dem Medikament um Marcumar handelt. In der Tat gibt es eine ganze Reihe von Nebenwirkungen, die in der Fachinformation aufgeführt sind. Viele davon beinhalten Blutungen, die sich natürlich aufgrund der Wirkweise erklären lassen. Dazu zählen unter anderem: Herz: Blutungen im Bereich des Herzbeutels Nasenbluten, Zahnfleischbluten Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, auch Durchfall Blut im Urin Hautveränderungen (Ausschlag z.B.) Blutungen in Gelenke und Muskeln Ausgedehnte Blutergüsse nach Verletzungen Auch das Nervensystem kann betroffen sein im Rahmen von Einblutungen. Über Depression und Traurigkeit als Nebenwirkung ist nichts bekannt. Allerdings kann natürlich die ganze Situation einer langen Einnahme als solches oder eventuell auftretenden andere Nebenwirkungen auch zu Sorgen und Ängsten führen, wie auch die Angst vor einer erneuten Lungenembolie. Bitte konsultieren Sie oder Ihre Frau einen Arzt, um die Ursache dafür herauszufinden. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen und Ihrer Frau Alles Gute. Herzliche Grüße Susanne Plotz |
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