Kategorie: Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde |
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Frage: Nach lautem Konzert - Möglichkeit, den Ohren |
| Gefragt am 07.09.2010 21:49 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1021 |
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Beantwortet von Dr. med. Olaf Stephan (Profil ansehen)
Sehr geehrter Fragender,
wie Sie bereits eingangs vermuteten, haben Sie im Prinzip Ihre Frage schon selbst beantwortet. Selbst wenn nach einer temporären Exposition des Hörorgans mit hohen akustischen Energien kurzzeitig Symptome wie Ohrgeräusche, Watteeffekt oder auffallende Hörminderung auftreten, besteht in der Regel keine dauerhafte Schädigung, so dass eine Therapie nicht sinnvoll erscheint. Da Sie gar keine Symptomatik verspüren, ist davon auszugehen, dass sich die von Ihnen konsumierte akustische Belastung in vertretbaren Grenzen bewegte und kein schädlicher Effekt in Bezug auf das Innenohr vorliegt. Eine Nachbehandlung ist also weder sinnvoll noch notwendig. Für kurzzeitige hohe Lärmbelastungen ist das Ohr auch in erheblichem Maße resistent, wir werden ja auch im täglichen Alltag häufig hohen Lautstärken ausgesetzt (wie z. B. Straßenkreuzung, Maschinenlärm etc.). Wie Sie auch bereits sagten ist die Lärmprophylaxe die einfachste und wirkungsvollste Methode, eine gute Funktion des akustischen Organs auf Dauer zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen O. Stephan. Weitere Fragen zum Thema "Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde" lesen! |
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