Kategorie: Gynäkologie |
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Frage: Ultraschall in der 13. Woche-Baby bewegt sich nicht |
| Gefragt am 09.11.2009 19:18 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1047 |
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Meine Tochter ist in der 13. Schwangerschaftswoche und war heute bei Ihrer Frauenärztin, weil es ihr nicht gut ging. Dort wurde ein Ultraschall gemacht und die Ärztin sagte, das man die Herztöne vom Baby hören würde aber es würde sich nicht bewegen. Es könnte jedoch sein, das es schläft, also wurde auf dem Bauch meiner Tochter rumgedrückt,um es zu wecken. Nach 15 Minuten hat die Ärztin immer noch keine Bewegungen festgestellt, etwas von Risiko erzählt und meiner Tochter gesagt, das sie in einer Woche wieder zur Kontrolle kommen soll um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Das alles hat sich wohl sehr dramatisch angehört und nun ist meine Tochter natürlich arg durcheinander und hat Angst. Nun würde ich gerne wissen, ob es denn sein kann, das das Baby so tief schläft, das es sich nicht bewegt und ob es ok ist, noch eine ganze Woche zu warten. Sollte sie nicht lieber morgen einen Arzt aufsuchen und nochmal schauen lassen, ob alles in Ordnung ist? Würde mich sehr über eine Antwort freun, denn als werdende Oma ist man natürlich auch sehr aufgeregt und hat Angst. |
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Beantwortet von Juliane Theben (Profil ansehen)
Liebe werdende Oma,
natürlich kann ich Ihre Sorge verstehen!!!!! So wie Sie die Untersuchungsergebnisse Ihrer Tochter beschreiben sind zunächsteinmal zwei Dinge entscheident: 1.)hat man positive Herzaktion gesehen ?? 2.)entspricht die Größe des Ebryos und des Dottersacks der Schwangerschaftswoche??? Natürlich habe ich das Ultraschallbild leider nicht vor Augen und kenne keine Zusatzkriterien. Aber wenn die Herzaktion positiv ist, die gemessene Größe des Embryos der Schwangerschaftswoche entspricht, können Sie ersteinmal durchatmen!!!! Dennoch ist bis ca zur 15.SSW das Risiko einer Fehlgeburt noch gegeben und somit kann ich Ihnen per Internet keine 100%-Aussage geben!!! Es kann durchaus sein, dass das Kind geschlafen hat und sich deshalb nicht bewegt hat - aber ich habe die Bilder nicht gesehen und kann somit keine verläßlichere Antwort geben. Ich stimme mit der Gynäkologin überein, dass es ausreicht, wenn Ihre Tochter in einer Woche wieder zur Kontrolle kommt. Sie sollte sich nur unbedingt früher vorstellen, wenn Sie vaginale Blutungen bekommt. Es gibt eine Möglichkeit eine etwas verläßlichere Aussage über die Schwangerschaft zu bekommen: Ihre Tochter könnte sich von der Gynäkologin das Schwangerschaftshormon (ß-HCG) abnehmen lassen - verdoppelt sich der abgenommene ßHCG-Wert innerhalb von 2Tagen, ist es nahezu sicher, Dass die Schwangerschaft intakt ist. Es müßte sich also z.B. von Dienstag zu Donnerstag der ß-HCG-Wert nahezu verdoppelt haben....hätte er sich aber nur etwas geringer verdoppelt steht man wieder vor der Entscheidung nicht ganz sicher sagen zu können in welche Richtung sich die SS entwickelt und man müßte weiter die ß-HCG-Spiegel kontrollieren.....man nennt diese Methode ß-HCG-Verlauf. Somit ist die Ultraschallkontrolle in 1Woche auch völlig in Ordnung. Es gibt leider auch kein Medikament womit man eine mögliche Fehlgeburt verhindern könnte. Ihre Tochter kann sich jetzt nur schohnen, sich viel Ruhe gönnen und positiv denken. Also, ersteinmal hört sich Ihre Schilderung positiv an und ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie in einige Monaten ein süßes Enkelchen in den Armen wiegen können. Mit den besten Grüßen, J.Theben
Nachfrage Rückantwort |
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