Kategorie: Gynäkologie |
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Frage: Schwangerschaft - Fruchtwasseruntersuchung |
| Gefragt am 26.06.2009 18:39 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1022 |
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Ich bin in der 13. SW-Woche und 41 Jahre alt! |
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Beantwortet von Dr. med. Susanne Plotz (Profil ansehen)
Liebe Frau Hechelmann,
zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft! Ich kann gut verstehen, dass Sie sich Sorgen machen. Zunächst zu Messung: meinten Sie vielleicht 9mm? Bei 0,91mm würde ich noch keine große Gefahr sehen. Ab einer Dicke von 3mm spricht man von einem 3x höhren Risiko, welches sich dann mit Zunahme der Größe potenziert. So wäre das Risiko bei 6mm bereits 36-fach erhöht. Zweitens: das Myom. Nun kommt es sehr darauf an, wie groß es ist und wo es sich befindet. So können Myome ja innerhalb der Gebärmuttermuskulatur sitzen (am häufigsten), aber auch nach außen wachsen oder sich in/an/um die Bänder der Gebärmutter befinden. Je nach Lage und natürlich auch Größe (!!!) des Myoms ist das Risiko für eine Fehlgeburt in der Tat erhöht, wenn eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt wird. Ich wäre da auch eher zurückhaltend. Wenn es allerdings Ihr ausdrücklicher Wunsch ist, diese Untersuchung durchführen zu lassen, um Klarheit zu haben und daraus u.U. auch Konsequenzen abzuleiten, dann ließe sie sich durchführen. Ich denke, verbieten kann man es Ihnen nicht und es bleibt Ihre Entscheidung. Es besteht übrigens auch bei einer "normalen" Fruchtwasseruntersuchung die Gefahr einer Fehlgeburt! Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen und wünsche Ihnen Alles Gute. Ihre Susanne Plotz |
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