Abort - Diagnose
Gefragt am 24.04.201221:13 Uhr | Einsatz: € 35,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 2803
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin kürzlich 37 geworden und hatte in den letzten 1,5 Jahren drei Aborte mit Ausschabung in der 8./9. Woche. Da die Abklärung durch meine Gynäkologin leider etwas chaotisch verläuft, suche ich auf diese Weise eine zweite Meinung. In den letzten Monaten haben wir sehr viele gängige Untersuchungen gemacht:
- Myom-Entfernung (Januar 2011)
- genetische Beratung: Translokationen, Genveränderungen, ohne Befund, kein erhöhtes Thromboserisiko
- Hormonuntersuchung (7. Zyklustag): alle gängigen Hormone, ohne Befund
- Schilddrüse (Struma): optimal eingestellt mit Thyronajod, keine Antikörper
Würden Sie uns raten, weitere Untersuchungen machen zu lassen und wenn ja, welche (Immunologie, Anomalien Uterus, seltene Krankheiten,…)? Und was sollten wir im Falle einer erneuten Schwangerschaft unbedingt beachten (z.B. prophylaktische Thrombosespritzen)? Oder einfach mal Fünfe gerade sein lassen?
Herzlichen Dank für Ihre kurze Einschätzung.
Fragesteller
Gefragt am 24.04.2012 21:13 Uhr
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Antwort unseres Experten
Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie schildern wiederholte Fehlgeburten in den letzten anderthalb Jahren. Zunächst einmal ist eine Fehlgeburt ein recht häufiges Ereignis: Ca. 11-15% aller Schwangerschaften enden vorzeitig (wobei diese Zahl für die Schwangerschaften gilt, die mit Ultraschall oder durch die Bestimmung des Schwangerschaftshormon festgestellt werden konnte).
Nun schildern Sie 3 Aborte in Folge; In diesem Fall spricht man in der Medizin von sog. "habituellen Aborten". Diese behandlungsbedürftige Erkrankung ist laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert durch drei erlittene Fehlgeburten in ununterbrochener Reihenfolge ...
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