Benommenheit
Gefragt am 07.05.201213:53 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 3087 | Bewertung 5/5
Hallo,
ich dachte mir, ich frage mal einen Arzt, der mich noch nicht kennt, ehe ich wieder zu meinem Hausarzt renne, der mich am Ende doch irgendwann einmal für verrückt halten könnte.
Zunächst einmal sollte ich wohl nicht verheimlichen, dass ich seit Jahren an Panikattacken leide, deswegen in Behandlung bin, allerdings seit 2 – 3 Jahren keine nennenswerten Probleme mehr damit hatte.
Allerdings ist es so, dass mein „Angstpegel“ bei körperlichen Beschwerden ansteigt und diese eine innere Unruhe auslösen.
Seit einigen Tagen habe ich ein leichtes Benommenheitsgefühl mit gelegentlich leichtem Schwindel. Das Gefühl beschreibt sich am besten wie ein Aufwachen nach viel zu kurzem Schlaf. Nur das so etwas bei mir nach dem Duschen verschwindet, dieser Zustand nun aber nicht. Es ähnelt auch dem Gefühl, dass man nach einem anstrengenden Lauf bis zur Erholung im Kopf verspürt (im Volksmund sagt man „kein Blut/Sauerstoff im Kopf“.
Dieser Zustand führt bei mir zu einer deutlichen Nervosität und am vergangenen Samstag in einer Warteschlange auch zu einer kurzen Panikattacke (die Situation ist typisch). Ich führe das allerdings weniger auf meine eigentliche Angststörung, als auf das Körpergefühl als Auslöser der Angst zurück. (Wackelige Beine – auch aus physischen Gründen – können das bei mir durchaus auslösen.)
Verbunden ist das Gefühl mit Schmerzen/Verspannungen im Rücken und (leicht) schmerzenden Oberschenkelmuskeln. Die Beine sind etwas schwer. Auch der Nacken fühlt sich verspannt an. Ich kann das Gefühl lindern, wenn ich mir mit der Hand in den Nacken fasse.
Nach dem ich im Winter ohne Sport war, habe ich in den letzten Wochen ein Fahrradtraining (Mountainbike) aufgenommen, um etwas Gewicht abzubauen. Dabei habe ich am 01. und 03.05. relativ anstrengend trainiert (1,5 h u. 1 h).
Kann es sich etwa einfach um eine Trainingsüberlastung halten – die Kopf-/Nackenhaltung auf einem Mountainbike (vorgebeugt aber Kopf nach oben), ist wohl nicht so günstig.
Viele Grüße!
PS: Ich habe eine sitzende Tätigkeit und mache sonst kaum Sport (wollte eben anfangen).
Fragesteller
Gefragt am 07.05.2012 13:53 Uhr
AnonymisiertDieser Experte ist momentan nicht aktiv.
Antwort unseres Experten
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
Sie beschreiben eine typische Angststörung nach ICD-10, verbunden mit auftretenden episodischen Panikattacken (F41.0). Sie geben weiter an, diesbezüglich bereits in Behandlung zu sein. Des Weiteren schildern Sie ausführlich Ihre Beschwerden.
Zunächst einmal: Ich gehe nicht weiter auf Ihre psychischen Beschwerden ein, da Sie diesbezüglich bereits in ärztlicher Behandlung sind und entsprechend informiert sein dürften. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein und sich hier noch Fragen ergeben, so melden Sie sich bitte über die "Rückfrage"-Funktion nochmals, ich beantworte dann gerne etwaige Nachfragen.
Natürlich haben Sie vollkommen Recht, dass Ihre Beschwerden (auch bzw ...
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