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galle

Gefragt am 29.10.2009
17:36 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 4490 | Bewertung 4/5

 

bei meiner 91-jährigen Mutter wurde per Ultraschall (nach heftigen Bauchschmerzen)festgestellt, daß sie einen 1,5 cm großen Polyp in der Galle hat. Der Arzt rät zur Entfernung der Gallenblase. Meine Mutter hat keine weiteren schweren Erkrankungen, außer gelegentlich hohem Blutdruck und ständiger Verstopfung.
Würden Sie zu einer OP raten oder kann man riskieren abzuwarten, ob wieder heftige Bauchschmerzen auftreten ?

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 29.10.2009
17:36 Uhr
Dr. med. Christoph Schmülling Dr. med. Christoph Schmülling Beantwortet am 29.10.2009
21:15 Uhr

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Beantwortet am 29.10.2009 21:15 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Bewertet | Aufrufe: 4490 | Bewertung 4/5

Antwort von Dr. med. Christoph Schmülling (Frage zu Innere Medizin)

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Polypen in der Gallenblase verursachen (von in der Medizin immer zu berücksichtigenden seltenen Ausnahmen abgesehen)
keine Schmerzen ! Hier scheint mir die Frage nach der wahren Ursache der Schmerzen ungeklärt geblieben zu sein.

Eine mögliche OP-Indikation (ein guter Grund für eine Operation) kann aus einem einmaligen vorübergehenden (!)
Schmerzereignis ohne ganz klare Ursachenfindung keinesfalls (!) entwickelt werden.

Ich vermute, dass der zur OP ratende Kollege eher die Gefahr einer bösartigen Entwicklung aus dem Gallenblasenpolypen im Auge hatte und aufgrund dessen zur Operation rät.

Das Gallenblasen-Karzinom ist ein seltener, aber vor allem im Alter auftretender Tumor.
Es gilt nun das Risiko einer bösartigen Entwicklung gegen das allgemeine und individuelle OP- und Narkose-Risiko bei
Ihrer Mutter abzuwägen ...



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