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Gentamicin-Allergie und Insemination

Gefragt am 11.01.2021
13:56 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Noch offen | Aufrufe: 23

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte im Oktober eine Insemination mit Spendersamen. Leider wurde mir nicht gesagt, dass dieses mit Gentamicin gewaschen wird.

Am Tag nach der Insemination hatte ich leichte Übelkeit, am 2. Tag entwickelte sich an den Handgelenken leichter Ausschlag (kleine rote, stark juckende Punkte), dieser nach bis zum 7. Tag stetig zu. Vorstellung beim Hausarzt, Cetericin 1x täglich verordnet. Am 9. Tag nach der Insemination war der ganze Brustkorb, Genitalbereich und unterer Bauch mit Ausschlag bedeckt (Utikaria), Schweißausbrüche in der Nacht, extreme Flachatmung. Notarzt gerufen. Aufnahme ins Krankenhaus. Gabe von 250mg Solu-Decortin, 1 Ampulle Fenistil und Pantozol 40 mg.

Vorstellung beim Allerologen am Folgetag. Ausschlag noch da. Zusätzlich 40mg Loratadin täglich verordnet. Epicutan-Test eine Woche später auf Gentamicin positiv (Typ-IV-Sensibilisierung). Beschwerden waren nach 3 Wochen erst vollständig abgeklungen.

Da alle Spendersamen mit Gentamicin gewaschen werden schlug der Allerologe für weitere Kontakte im Rahmen der Insemination eine Vorbehandlung von Prednisolon 250 mg i.V., Dimenhydrinat 1 Amp i.V. am Tag der Insemination vor und am Folgetag Prednisolon 50mg p.o., sowie am 3. Tag Prednisolon 25 mg p.o.

In der Zwischenzeit habe ich mich bei 3 weiteren Klinken vorgestellt, um die Behandlung dort fortzusetzen. Die unterschiedlichen Reaktionen der Ärzte haben mich sehr verunsichert. Für einige war es mit der gleichzeitigen Gabe von Kortison kein Problem, andere lehnten die Behandlung grundsätzlich ab mit folgender Begründung:

- die 2. allergische Reaktion könnte heftiger sein
- es gäbe auch allergische Spätreaktionen, die erst Wochen später auftreten würden

Ich weiß nicht an welche Spätschäden hier gedacht wurde (Stevens-Johnson-Syndrom?) und frage mich, ob diese nicht auch durch die Kortisonbehandlung verhindert würden bzw. ob diese überhaupt durch Schleimhautkontakt in der Gebärmutter mit Gentamicin hervorgerufen werden können. Andererseits möchte ich nicht eine potenziell tödliche allergische Reaktion riskieren...

Ich hätte gerne eine zweite Meinung, ob man bei gleichzeitiger Gabe von Prednisolon eine weitere Insemintation durchführen kann und welche allergische Reaktionen in welchen Ausmaß ggf. trotzdem möglich wären...

Herzlichen Dank
Tina

Fragesteller Fragesteller Gefragt am 11.01.2021
13:56 Uhr



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