Kategorie: Internet-,Computerrecht |
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Frage: Angebliche kostenpfl. Anmeldung bei Outlets.de |
| Gefragt am 18.02.2011 20:33 Uhr | Einsatz: € 25,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1045 |
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Ich habe heute per Post eine Rechnung von "outlets.de" bzw. der ICONTENT GMBH in Rodgau erhalten. Für einen 12-Monatszugang zu www.outlets.de soll ich 96,00 € für 1 Jahr im Voraus bezahlen. |
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Beantwortet von Bernhard Müller (Profil ansehen)
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie sollten nicht zahlen und dies outlets.de mitteilen. Hierfür habe ich Ihnen einen Musterbrief der Verbraucherzentrale herausgesucht. In diesen tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein und senden diesen an "outlets.de. Mit freundlichen Grüßen Bernhard Müller Rechtsanwalt Musterbrief zur Abwehr einer unberechtigten Forderung für eine Internet-Service-Leistung Gegenüber einer volljährigen Person Absender: Michaela Muster Musterweg 1 99999 Musterstadt Einschreiben mit Rückschein Anbieter Adresse Datum: Ihre unberechtigte Forderung Rechnungs-Nr./ Kunden-Nr. Sehr geehrte Damen und Herren, mit Schreiben vom .......................... machen Sie einen Betrag in Höhe von ............ Euro für die angebliche Inanspruchnahme einer Internet-Serviceleistung gegen mich geltend. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich keinen kostenpflichtigen Vertrag mit Ihnen abge-schlossen habe. Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann und wie es zu einem Vertragsschluss gekommen sein soll, wie Sie mich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz belehrt und informiert haben. Nach Inaugenscheinnahme Ihrer Homepage habe ich festgestellt, dass der Preishinweis versteckt ist, offenbar in der Absicht, unentdeckt zu bleiben. Es hat den Anschein, als werde die Leistung kostenlos angeboten. Weiter fehlt es an einer ausreichenden Widerrufs-belehrung. Den angeblich abgeschlossenen Vertrag fechte ich vorsorglich wegen arglistiger Täuschung an. Zudem widerrufe ich diesen Vertrag hilfsweise nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen, hilfsweise kündige ich fristlos. Ausdrücklich bestreite ich Ihre Forderung gem. § 28a Abs. 1 Nr. 4d Bundesdatenschutz-gesetz. Die Übermittlung meiner personenbezogenen Daten über eine Forderung ist damit unzulässig. Bei Zuwiderhandlungen behalte ich mir alle in Betracht kommenden rechtlichen Schritte gegen Sie vor. Von Drohungen mit einer unberechtigten Strafanzeige sollten Sie Abstand nehmen, da ich mir ansonsten ebenfalls rechtliche Schritte gegen Sie vorbehalte. Eine Zahlung werde ich nicht vornehmen. Mit freundlichen Grüßen (Unterschrift) |
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