| Kategorie: SPD - Politik allgemein |
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| Frage: Caren Marks - Arbeit in der Wedemark |
| Einsatz: € 0,00 |
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Sehr geehrte Frau Marks, |
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Beantwortet von Caren Marks (Profil ansehen)
Sehr geehrte Frau Ossenkopp,
vielen Dank für Ihre Frage, die ich gern beantworten werde. Zunächst einmal: Der Staat bzw. Politiker können keine Arbeitsplätze schaffen, aber Politik kann dafür arbeiten, dass sie vermehrt entstehen – das ist das Ziel des „Deutschland-Plans“ von Frank-Walter Steinmeier. Er weist unter anderem darauf hin, dass wir auf den weltweiten Klimawandel und den demographischen Wandel reagieren müssen, denn beides schafft massive Nachfrage nach einer ganzen Reihe an neuen Technologien und Dienstleistungen. Deutsche Unternehmen sind gerade bei Umwelt- und Zukunftstechnologien in einer starken Startposition. Hier, aber auch in vielen Dienstleistungsbereichen, wie z.B. in der Pflege oder in Erziehungsberufen, liegt ein hohes Potential an Arbeitsplätzen. Unsere Region kann nur in enger Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen vorangebracht werden. Schwerpunkte der Entwicklung sind aus meiner Sicht: die standortnahe Daseinsvorsorge, eine gute Verkehrsinfrastruktur, zukunftsfähige Innovationen sowie ein leistungsfähiges Bildungssystem und eine vielfältige Forschungslandschaft. Um die Lebensqualität und die Attraktivität unserer Region zu steigern, müssen wir insbesondere mehr für gute Ausbildungs- und attraktive Arbeitsplätze tun. Wir brauchen höhere Investitionen in Bildung: Denn gute Bildungspolitik ist langfristig die beste Arbeitsmarktpolitik. Mit den Konjunkturpaketen I und II haben wir in Berlin umfangreiche Maßnahmenbündel geschnürt. Damit werden auch in unserer Region die Auswirkungen der Krise abgefedert. Durch die neue Kurzarbeiterregelung, die der SPD zu verdanken ist, z.B. konnten wir Entlassungen auch in Betrieben in meinem Wahlkreis eindämmen. Wichtig ist, dass wir in die Zukunft schauen. Der „Deutschland-Plan“ von Frank-Walter Steinmeier zeigt Entwicklungspfade auf, die wir in den nächsten Jahren beschreiten müssen. Mit diesem Konzept werden wir unsere Wirtschaft voranbringen und damit die Grundlage für weitere Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Ich werde mich in den nächsten vier Jahren weiter dafür einsetzen, dass unsere Unternehmen vor Ort auch zukünftig in hohem Maß von den Investitionsprogrammen des Bundes profitieren. Ein Bereich, für den ich mich in den letzten Jahren erfolgreich eingesetzt habe, ist die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch bei uns in der Wedemark. Die SPD-Ratsmehrheit, der ich angehöre, hat gemeinsam mit dem SPD-Bürgermeister dafür gesorgt, dass die Zahl der Betreuungsplätze massiv erhöht wurde. Das erleichtert gerade Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt und ermöglicht Familien eine bessere Einkommensgrundlage. Eines ist mir besonders wichtig: Wir brauchen gute Arbeit zu fairen Löhnen. Die Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können. Wir wollen daher den gesetzlichen Mindestlohn einführen, auch für Leih- und Zeitarbeit. Sehr geehrte Frau Ossenkopp, einen Arbeitsplatz kann ich Ihnen nicht vermitteln. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir alles tun werden, damit Sie wieder eine gute Arbeit mit vernünftiger Bezahlung finden und so eine gute Zukunftsperspektive haben. Dafür will ich mit einer starken SPD auf Bundesebene in den nächsten Jahren arbeiten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie schnell wieder einen Arbeitsplatz finden. Alles Gute und freundliche Grüße Ihre Caren Marks, MdB |
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