Kategorie: Stottern |
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Frage: Schulwechsel? |
| Gefragt am 12.02.2010 19:41 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1018 |
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Beantwortet von Günter Sigle (Profil ansehen)
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu einem Schulwechsel in eine spezielle Schule würde ich nicht raten, da ihre Tochter dadurch noch mehr stigmaisiert wird. Vielmehr sollte dringend ein Gespräch zwischen Stottertherapeut (falls Ihre Tochter bereits in Behandlung ist) und Lehrern stattfinden, um über die Lösung des Problems zu diskutieren. Die Mitschüler müssen dann ggfs. auch "mit ins Boot". Sollte dies nicht möglich sein, kann immer noch ein Schulwechsel diskutiert werden, jedoch in eine andere Regelschule und nicht in eine "spezielle" Schule Wichtig ist, dass der Stottertherapeut Erfahrung mit kindlichem Stottern hat und die richtigen Behandlungsschritte unternimmt. Auf der Hompepage des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (www.dbl-ev.de) ist u.a. ein Kriterienkatalog zu sehen, welche Voraussetzungen ein guter Stottertherapeut erfüllen sollte. Auch auf der Homepage der Bundesvereinigung der Stotterselbsthilfe gibt es diesbzgl. Informationen. Mit freundlichen Grüßen Günter Sigle |
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