Kategorie: Sprechstörungen |
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Frage: Schlaganfall |
| Gefragt am 09.10.2009 14:09 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1021 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
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Beantwortet von Günter Sigle (Profil ansehen)
Vielen Dank für Ihre Anfrage,
zunächst wäre es wichtig, für Ihren Onkel schnellstmöglich eine Platz in einer Rehabilitationseinrichtung zu organisieren (mit Unterstützung des Hausarztes). Die Reha kann stationär, evtl. aber auch ambulant, d.h. in sog. Ambulanten neurologischen Rehazentren stattfinden und dauert meist mehrere Wochen. Aktuell sollte Ihr Onkel ambulant logopädisch therapiert werden. Hierfür muss der Arzt (evlt. Hausarzt/Neurologe) eine Verordnung über Sprach-/Sprechtherapie ausstellen. Möglicher weise wäre die Verordnung von Ergotherapie (Stifthaltung etc.) auch sinnvoll. Zu Beginn der Therapie müsste vom behandelnden Logopäden eine differenzierte Befunderhebung erfolgen (z.B. handelt es sich um eine Sprachstörung oder Sprechstörung oder um beides? Auf Basis der Ergebnisse sollte dann mit den Angehörigen besprochen werden, was in der Therapie geschehen soll und wie die Therapie mittels häuslicher Übungen seitens der Angehörigen positiv unterstützt werden kann. In den ersten Wochen nach einem Schlaganfall können sich einige Störungen auch spontan verbessern (sog. Spontanremission), bis zu welchem Grad lässt sich leider nicht vorhersagen. Mit freundlichen Grüßen Günter Sigle |
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