Kategorie: Sprachstörungen |
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Frage: Sprachstörung |
| Gefragt am 16.07.2009 15:53 Uhr | Einsatz: € 40,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1022 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
Ich lebe zusammen mit meiner Mutter da ich sie Pflege. Sie ist 50 Jahre alt und leidet an chronisch progressiver MS, ist aber geistig noch recht fit. Trotzdem habe ich in letzter Zeit einige Veränderungen an ihrer Sprache |
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Beantwortet von Günter Sigle (Profil ansehen)
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
die von Ihnen geschilderten sprachlichen Auffälligkeiten Ihrer Mutter sind für eine MS-Erkrankung nicht typisch. Normalerweise sind bei dieser Krankheit eher Sprechstörungen (Dysarthrie), z.B. mit verlangsamter, verwaschener Aussprache, eingeschränkter Stimmgebung und/oder Schluckstörungen (Dysphagie) zu beobachten. Bei einer MS ist die Veränderung der Persönlichkeit während des Krankheitsverlaufes nichts Ungewöhnliches.Die Sprachstörungen könnten damit in Zusammenhang stehen. Ob im Falle Ihrer Mutter nicht auch evtl. andere (neurologische) Ursachen für die auftretenden Spachauffälligkeiten verantwortlich sind, müsste mit einer spezifischeren ärztlichen und logopädischen Diagnostik eruiert werden. Voraussetzung für die Kostenübernahme der logopädischen Untersuchung/Behandlung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist hierbei eine ärztliche Verordnung. Mit freundlichen Grüßen Günter Sigle |
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