Kategorie: Sprachstörungen |
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Frage: Dysgrammatismus |
| Gefragt am 10.04.2011 23:17 Uhr | Einsatz: € 25,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1018 |
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Hallo, |
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Beantwortet von Günter Sigle (Profil ansehen)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie sollten keinesfalls ohne parallele Begleitung und Beratung einer Logopädin mit Ihrem Kind an der Behebung sprachlicher Defizite arbeiten. Die Dativmarkierung wird von vielen Kindern noch im frühen Grundschulalter oft noch nicht korrekt realisiert. In Bezug auf die anderen grammatikalischen Auffälligkeiten empfehle ich eine logopädische Diagnostik z.B. mittels dem Testverfahren ESGRAF-R. Der Wortschatz Ihres Kindes sollte mit einem standardisierten Testverfahren (z.B. AWST-R) überprüft werden, ebenso das grammatikalische Verständnis (z.B. TROG-D). Danach müsste auf Basis der Ergebnisse von der Logopädin ein Therapieplan für die verschiedenen Störungsbereiche aufgestellt werden. In der Therapie werden dann die korrekten Strukturen in spielerischen Übungen erarbeitet. Sie als Elternteil sollten dann die Therapie mit der Durchführung häuslicher Übungen, die Ihnen zuvor von der Logopädin erläutert wurden, unterstützen. Die Übungsvorschläge sind immer individuell auf das Kind ausgerichtet. Pauschale Ratschläge möchte ich deshalb nicht geben. Mit freundlichen Grüßen Günter Sigle |
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