Kategorie: Sprachentwicklung (beim Kind) |
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Frage: Lispeln als Angewohnheit? |
| Gefragt am 25.08.2009 12:46 Uhr | Einsatz: € 25,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1023 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
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Beantwortet von Günter Sigle (Profil ansehen)
Guten Tag, vielen Dank für Ihre Anfrage. Normalerweise ist ein Imitationsverhalten in Bezug auf Lispeln nur von kurzer Dauer.
Ihr Sohn ist mit 11 Jahren alt genug, um mit ihm über seine "neue" Verhaltensweise zu sprechen. D.h. sagen Sie im ruhig, was Ihnen an seiner Sprechweise auffällt. Sollte sich ihr Sohn gezielt ohne Mühe korrigieren können, d.h. auf Aufforderung während eines Gespräches nicht lispeln, könnten Sie z.B. regelmäßig wiederkehrende Sprechsituationen vereinbaren (z.B. Gesprächsituation nach der Rückkehr aus der Schule, oder Gespräch beim Abendessen), in denen ihr Sohn besonders darauf achten soll, nicht zu lispeln und in denen Sie auch besonders darauf achten und ggfs. auf das Lispeln aufmerksam machen. Wichtig ist hierbei, nicht permanent die Sprechweise Ihres Sohnes zu korrigieren, sondern eben nur in den gemeinsam definierten Sprechsituationen. Sollte dies schwer fallen, und ihr Sohn das Lispeln beibehalten, wäre die Vorstellung bei einem Logopäden zu anzuraten. Dort könnte dann das Problem voraussichtlich (in Abhängigkeit von der Ursache des Lispelns) mit einer begrenzten Anzahl von Sitzungen behoben werden. Mit freundlichen Grüßen Günter Sigle
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