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Kategorie: Welpen und Junghunde

Frage: Bellen bei allem was ihr komisch vorkommt

Gefragt am 23.07.2009 12:43 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1018

Wir haben eine vier Monate alte Cavalier King Charles Spaniel Hündin. Seit kurzem bellt sie bei allem und jedem, das ihr nicht geheuer ist, das Quietschen der Nachbarrolläden, die Steinfigur im Garten, an der sie schon oft problemlos vorbeigelaufen ist usw..Und sie kann sich dann auch ganz schön da rein steigern. Ich habe auch schon versucht, dann einen Gegenstand neben sie zu werfen und natürlich auch schon verbal auf sie eingewirkt, bisher ohne Erfolg, es scheint sich eher zu verschlimmern. Wie kann ich es ihr abgwöhnen?
Oder gibt sich das im Alter von alleine? Wir haben nur Sorge, das wir dann später einen absoluten Kläffer haben.
Auf Ihre Antwort bin ich sehr gespannt.
MFG G.A.

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Antwort

Beantwortet von Dipl.-Ing. Walter Hoffmann (Profil ansehen)

Der CKC Spaniel gehört ja nun zu den recht freundlichen, arbeitsfreudigen Rassen. Ihre Hündin ist offensichtlich nicht so recht ausgelastet und beginnt nun mit der Alleinunterhaltung, zumal sie früher diese „Kläfferei“ nicht gezeigt hat, wie Sie schreiben.
Die zwar kleine aber recht lebhafte Rasse sollte frühzeitig eine Grunderziehung erfahren. Wenn es auch schwer fällt, so empfehle ich in Ihrem Fall das konsequente Belassen einer etwas 1 m langen, dünnen Leine am Halsband. Sobald Ihr Hund anfängt etwas anzubellen, ziehen Sie die Leine sanft, aber kurz und ruckartig nach oben. Stellt der Hund das Bellen ein, bestätigen Sie die gelungene Aktion mit Beschäftigung, Spiel oder Futter (hier entscheiden Sie selbst), eben was der Hund besonders liebt. Bei Personen machen Sie das Gleiche, wobei die Bestätigung durch die jeweilige Person erfolgt. Dann gehen Sie mit dem Hund auf das Objekt zu. Bellt sie wieder, führen Sie die gleiche Prozedur nochmals durch. Sinnvoll ist das jeweilige Bestätigen der Handlung mit einem Hörzeichen wie beispielsweise „Nein“ oder „Lass das“.
Der Erfolg hängt freilich von ihrem Fingerspitzengefühl ab. Wenn es gelingt, dem Hund die richtige Verknüpfung zu Ihrer Aktion zu vermitteln, sollte das „Gekläffe“ bald Vergangenheit sein.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
Walter Hoffmann

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