Kategorie: Alltag mit Hund |
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Frage: Spazierengehen |
| Gefragt am 12.05.2011 12:36 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1017 |
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Hallo |
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Beantwortet von Hundewelte Stefanie Weinrich (Profil ansehen)
Hallo,
ob ein Hund nun 10-20 Meter hinter dem Besitzer, oder vor ihm läuft, ist im Hinblick auf die Aufmerksamkeit zu ihm, in beiden Fällen nicht gegeben. Also ist im Allgemeinen zu hinterfragen, ob das eine wünschenswerte Form des Spaziergangs ist. Ihr Hund sollte nun erst mal lernen, neben Ihnen zu laufen. Denn auch wenn er neben Ihnen läuft, können Sie sehen, was er macht. Voraussetzung hierfür ist natürlich die uneingeschränkte Gesundheit des Hundes. Von einem alten oder kranken Hund kann man nicht erwarten, daß er mit dem evtl. Marschschritt des Halters mithält. Da Sie nun beschreiben, daß er im Garten voll bei der Sache ist, gehe ich jetzt erst einmal von der gesundheitlichen Gewährleistung aus. Nun ist der Garten ein reizärmerer Ort, und enthält nicht so viele unterschiedliche Gerüche, wie Sie sie auf dem Gassigan haben. Durch die verschiedensten Gerüche und Reize abgelenkt, wird Ihr Hund draußen sicherlich so viel mit Markieren und schnuppern zu tun haben, daß er schlichtweg nicht hinterherkommt. In diesem Fall handelt es sich um Kontrollverhalten. An sich nichts schlimmes, doch will man nun das Verhalten umlenken, so darf der Hund erst mal keine Gelegenheit mehr bekommen, alte Verhaltensmuster auszuführen. Anleinen und die Aufmerksamkeit, also den Blickkontakt immer wieder bestätigen. Sicherlich wird er anfangs nicht schauen, weil er das bisher nicht zu machen brauchte. Stattdessen kann es vorkommen, daß er sie immer wieder in die Grünstreifen oder Büsche zieht, um dort markieren zu können. Halten Sie daher die Leine recht kurz und vorerst Abstand zu den Markierstreifen, damit sie dem Hund helfen, schneller Augenkontakt herstellen zu können. Jedesmal loben (gerne auch über Futter) Hat Ihr Hund es doch geschafft ohne Ihre Einwilligung den Grünstreifen zu erreichen und ist im Begriff zu markieren, stellen Sie sich vor die Stelle, oder stellen Ihren Fuß drauf. Nimmt der Hund sich zurück, loben Sie ihn dafür, nehmen den Fuß weg, um zu überprüfen, ob er noch einmal versucht zu markieren und wiederholen u.U. die Prozedur. Verhält er sich so, wie Sie sich das wünschen, bestätigen Sie ihn und gehen weiter. Das Geschäft verrichten läuft ebenfalls über Blickkontakt, die Leine wird verlängert und Sie bleiben stehen, damit er schnuppern und sein Geschäft verrichten kann. Danach wird an der kurzen Leine weiter gegangen. So lernt der Hund erst mal, sich an Ihnen zu orientieren, was sich später abgeleint so äußern wird, daß er nicht mehr zurückbleibt, weil er sich nicht weiter ums Markieren zu kümmern braucht. Damit wird er aber auch keine 20 Meter vorlaufen, vielleicht werden es 3 - 5 Meter sein. Bei Fragen zum Verlauf oder bei Interesse dies mit einem Therapeuten erarbeiten zu wollen, schreiben Sie unter Angabe Ihrer PLZ an info@hundewelten.de Hundenette Grüße Cornelia Benford |
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