Kategorie: Alltag mit Hund |
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Frage: Hundebegegnung |
| Gefragt am 11.05.2010 16:23 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1017 |
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ich habe vor etwa 4 Monaten mir eine andert halb jährige schäferhund wolfspsitzhündin aus dem tierheim geholt. das problem was ich im moment habe ist das sie sich richtig aufregt wenn wir anderen hundebesitzern begegnen und diese sie nicht an ihre hunde ran lassen. Sie steigert sich da richtig rein und fängt an lauthals zu bellen und an der leine zu zerren. |
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Beantwortet von Hundetrain Janine Inoks (Profil ansehen)
Hallo Frau Brier, als erstes würde ich Ihnen einen Leinenkontakt sowieso nicht empfehlen bei Hunden die man nicht kennt, da man nicht wissen kann, wie diese reagieren. Sollte es dann zu einer Beisserei kommen, haben Sie unter Umständen noch eine Leinenaggression ins Leben gerufen. Des weiteren würde ich Ihnen empfehlen die Straßenseite zu wechseln und dabei den Hund auf der abgewandten Seite zu führen, sprich, wenn Ihnen einer entgegen kommt führen Sie Ihren Hund rechts und derjenige bestenfalls auch, so dass sie als Menschen aneinander vorbeigehen und die Hunde somit abschirmen. Noch besser ist es, immer alles was den Hund in Rage bringt, noch vor ihm zu erblicken und ihm eine Alternative anbieten, wie z.Bsp. ein Suchspiel. Wenn Sie also den Hund zuerst entdecken, sprechen Sie Ihren an und werfen Leckerchen aber nicht in Richtung des Hundes, sondern von ihm weg. Oder aber sie werfen eine Handvoll Futter in den Graben o.ä. und lassen den Hund beständig danach suchen, so dass er den anderen Hund gar nicht bemerkt. Man kann auch ein Sitz und Bleib aufbauen und ihr Hund muß so lange sitzen bleiben und wird erst belohnt, wenn er ruhig sitzen geblieben ist und der andere Hund vorbei gegangen ist. Wichtig ist immer das unsere Hunde für uns ansprechbar sind und bleiben. Machen Sie diese Suchespiele bitte nicht immer nur in der Situation wenn andere kommen, sonst hat ihr Hund unter Umständen sehr schnell raus - immer wenn die "Kekse" fliegen, kommt ein anderer Hund... Immer unvorhersehbar für den Hund bleiben. Wenn Ihr Hund Bälle oder irgendein Spielzeug toll findet, holen Sie doch das raus und versuchen ihn abzulenken. Ganz wichtig, lassen Sie Ihren Hund nicht mit der Situation alleine, sondern bieten sie ihm frühzeitig eine Alternative an. Oder wenn es gar nicht anders geht, dann drehen sie sich einfach rum und gehen raus aus der Situation, bis Ihr Hund wieder ansprechbar für Sie ist. Bitte vermeiden Sie es, "beruhigend" auf den Hund einzureden, denn dann schenken sie ihm nur noch mehr Aufmerksamkeit in der für ihn besonderen Situation und schlimmstenfalls, verstärkt es das unerwünschte Verhalten nur. Mit freundlichen Grüßen, Janine Inoks (Personal Dog Coach - Leinenstolz)
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