Kategorie: Sucht (Drogen & Alkohol) |
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Frage: Vorglühen und Vortrinken |
| Gefragt am 14.07.2009 16:03 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1022 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
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Beantwortet von Alexandra Dürrbaum (Profil ansehen)
Sehr geehrte Damen und Herren,
das von Ihnen beschriebene Phänomen ist leider nicht neu. Versuchungen lauern auf unsere Jugendliche an fast jeder Ecke. Sobald sie einen legalen Zugang zum Alkohol haben, können Sie es ihnen leider nicht mehr glaubhaft verbieten. Ich verstehe Ihre Sorge, jedoch liegt der Schlüssel einzig und allein in Ihrem gemeinsamen Umgang mit diesem Thema innerhalb der Familie. Verbote reizen mehr, als sie verhindern könnten. Zeigen Sie Ihrem Sohn warum Sie sich sorgen machen (ggf. aktuelle Fälle von Alkoholmissbrauch als Beispiel nehmen) und geben Sie ihm das Gefühl, dass Sie ihm vertrauen. Setzen Sie sich mit Ihrem Partner eine Grenze dessen, was für Sie akzeptabel zum "Vorglühen" wäre (z.B. "Vor dem Diskobesuch sind 2 kleine Flaschen Biermixgetränke o.k."). Geben Sie diesem Vorglühn ggf. einen Ort; z.B. bei Ihnen zu Hause. Grundsätzlich müssen Sie Ihrem Sohn den Freiraum geben eigene Erfahrungen zu sammel, auch wenn diese vielleicht zu Beginn mit Kopfschmerzen enden. Viel Erfolg! A. Dürrbaum |
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