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Kategorie: Sucht (Drogen & Alkohol)

Frage: Sohn ist 13 Jahre alt und kifft!

Gefragt am 02.06.2010 12:34 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1027
Bewertung: 4,7 (von 5 Sternen) Sohn ist 13 Jahre alt und kifft! , 4.7 von 5 bei 1 Bewertungen Liebe Erzieher! Mein Sohn ist 13 Jahre alt und kifft! Ich bin letztens in sein Zimmer gegangen, da es dort verdächtig nach Marihuana gerochen hat. Ich habe dann auch ein kleines Tütchen Marihuana und eine kleine Pfeife gefunden! Jetzt mache ich mir natürlich Sorgen und weiß n

Liebe Erzieher!

Mein Sohn ist 13 Jahre alt und kifft! Ich bin letztens in sein Zimmer gegangen, da es dort verdächtig nach Marihuana gerochen hat. Ich habe dann auch ein kleines Tütchen Marihuana und eine kleine Pfeife gefunden! Jetzt mache ich mir natürlich Sorgen und weiß nicht wie ich auf ihn zugehen soll und woher er dieses Zeug hat! In den letzten Tagen hat er sich auch merkwürdig verhalten und kam einmal ganz volltrunken und zugedröhnt nach Hause. Sein Verhalten ist auch anders und er wird sehr schnell aggressiv. Auch sein Freundeskreis hat sich verändert da er jetzt auch Freunde hat, die bereits 16 Jahre alt und schon zweimal sitzen geblieben sind. Außerdem lassen seine Schulischen Leistungen nach. Ich bin alleinerziehende Mutter und weiß nicht mehr weiter. Bitte geben Sie mir einen Rat.

Viele Grüße und Danke!

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Antwort

Beantwortet von Alexandra Dürrbaum (Profil ansehen)

Hallo!

Das ist sicherlich ein Thema bzw. Problem, dass Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Suchen Sie mit Ihrem Sohn das offene Gespräch, indem Sie ihn nicht nur nach der Herkunft der Drogen befragen und seine Beweggründe, sondern Sie Ihre Ängste und Befürchtungen mitteilen und Sie Ihn über Folgen und Konsequenzen dieses frühen Drogenkonsums aufklären.
Falls Sie feststellen sollten, dass er direkt zu macht, dann machen Sie bitte einen Termin in der Sucht- und Drogenberatung aus. Das Personal dort ist gut geschult und kann Ihrem Sohn genau sagen und ggf. auch zeigen, was passiert, wenn er diesen Weg weiter beschreitet.

Ihr Sohn ist nicht der einzige Teenager, der in diesem Alter auch Marihuana ausprobiert. Verbote bringen oft genau das Gegenteil. Hat Ihr Sohn Hobbys? Was unternehmen Sie gemeinsam? Hat er noch Kontakt zum Vater? Falls ja, wäre auch ein klärendes Gespräch zu dritt oder unter Vater und Sohn denkbar.

Kontaktinformationen bzgl. der Drogenberatung finden Sie im örtlichen Telefonbuch oder im Rathaus.

Viel Erfolg!

Alexandra Dürrbaum
-Erziehungscoach-

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